Wiener Schönberg-Preis an Komponistin Ivičević
Der Arnold-Schönberg-Preis der Stadt Wien geht in diesem Jahr an Mirela Ivi?evi?. Damit würdige man "eine Komponistin, die das heutige Musikschaffen weit über Wien hinaus prägt", sagte Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler am Donnerstag. "Arnold Schönberg wagte den musikalischen Schritt ins Unerwartete - eine Haltung, die auch Mirela Ivi?evi? vertritt."

Mirela Ivi?evi?
Die 1980 im kroatischen Split geborene Komponistin lebt in Wien. Sie überzeuge mit einer unnachgiebigen künstlerischen Haltung und zähle zu den markanten Stimmen der zeitgenössischen Musik, hieß es in der Jurybegründung. "Die Künstlerin hinterfragt Grenzen, Tabus und das scheinbar Eindeutige und kreist um Themen wie Selbstermächtigung, Identität und die eigene Biografie." Ihre Musik entwickele nicht nur suggestive Dringlichkeit, "sie ist Rebellion und Möglichkeits(t)raum zugleich".
Der Arnold-Schönberg-Preis wurde 2024 aus Anlass des 150. Geburtstag des in Wien geborenen Komponisten ins Leben gerufen. Die Auszeichnung ist mit 10.000 Euro dotiert und wird alle zwei Jahre vergeben. Sie würdigt Persönlichkeiten für ihr bisheriges künstlerisches Lebenswerk im Bereich der zeitgenössischen Musik, die zur Bedeutung Wiens als lebendigen Ort der Musik beitragen. Der erste Preisträger war der Komponist und Klangkünstler Peter Jakober.
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