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Heinrich-Schütz-Preis an ehemalige Musikfest-Intendantin

Der Internationale Heinrich-Schütz-Preis geht in diesem Jahr an Christina Siegfried. Damit ehrt das gleichnamige Musikfest seine langjährige Intendantin für ihre Verdienste um die Vermittlung und Verbreitung des musikalischen Erbes des Komponisten Heinrich Schütz (1585-1627), wie die Veranstalter am Freitag mitteilten.

Christina Siegfried

Die aus Thüringen stammende promovierte Musikwissenschaftlerin Siegfried war von 2009 bis 2025 Geschäftsführerin des Vereins Mitteldeutsche Barockmusik in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen mit Sitz in Magdeburg sowie Künstlerische und Geschäftsführende Intendantin des Heinrich-Schütz-Musikfests. Höhepunkt ihres Wirkens war das Festjahr "Schütz22" zum 350. Todestag des Komponisten.

Der undotierte Preis, eine von der Bildhauerin Anna Franziska Schwarzbach gestaltete Silbermedaille, wird am 7. Oktober im Rahmen des Heinrich-Schütz-Musikfests in Dresden verliehen. Die Laudatio hält die Gambistin Hille Perl.

Das Heinrich-Schütz-Musikfest beleuchtet seit mehr als 20 Jahren das Schaffen des deutschen Komponisten an seinen originalen Wirkungsstätten in Weißenfels, Zeitz, Bad Köstritz, Gera und Dresden. Die diesjährige Ausgabe dauert vom 2. bis 11. Oktober und steht unter dem Motto "Spurensuche. Anstoß und Aufbruch".

Seit 2018 vergibt das Festival jährlich den Heinrich-Schütz-Preis für herausragende Leistungen in der Vermittlung und Verbreitung der Musik des Komponisten und seiner Zeit. Zu den bisherigen Preisträgern zählen Hans-Christoph Rademann, Sir Roger Norrington, die Verlage Bärenreiter (Kassel) und Carus (Stuttgart) sowie im vorigen Jahr die Internationale Heinrich-Schütz-Gesellschaft.

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