Berufsorientierungscamp für junge ukrainische Musiker
In der Ukraine werden klassische Musiker bereits in der Kindheit stark gefördert. Wegen des russischen Angriffskrieges mussten auch viele Nachwuchsmusiker ihr Land verlassen. Das Projekt regioCAMP will ihnen konkrete Perspektiven für eine Karriere oder ein Studium in Deutschland und Europa vermitteln. Am (heutigen) Montag startet in Mainz das erste bildungskulturelle Camp zur Berufsorientierung mit fünf klassischen Musikern im Alter zwischen 14 und 25 Jahren.
![Teilnehmer Berufsorientierungscamp für junge ukrainische Musiker (Foto: © [2026] Kateryna Vakulinska / regioCAMP gUG)](/images/feednews/8da1bfb4c9f56d65bc6665b1d1f76d7c.jpg)
Teilnehmer Berufsorientierungscamp für junge ukrainische Musiker
"Ziel des Projekts ist es, jugendlichen Musikerinnen und Musikern Perspektiven zu eröffnen, ihre Talente zu fördern und sie durch gezielte Berufsorientierung dabei zu unterstützen, Musik zu einem tragfähigen Bestandteil ihres Lebenswegs zu machen", sagte Antuanetta Mishchenko, Projektleiterin und Geschäftsführerin der regioCAMP gUG.
Der Auswahlprozess für die Jugendlichen bestand aus drei Runden. Anschließend erhielten die jungen Musiker verschiedene Hausaufgaben als Vorbereitung auf das Camp. Die Veranstalter übernehmen für die Teilnehmer sämtliche Kosten inklusive Unterkunft, Verpflegung, Materialien und aller Aktivitäten während der Projektwoche. Nach dem Camp werden die Nachwuchsmusiker noch zwei Monate lang weiter begleitet.
Das bildungskulturelle Camp ist ausdrücklich als langfristiges Projekt angelegt. Ziel ist es, das Berufsorientierungscamp in den kommenden Jahren fortzuführen und jungen Musikern aus der Ukraine und perspektivisch auch aus weiteren europäischen Ländern Orientierung, Vernetzung und neue berufliche Perspektiven zu ermöglichen.
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