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Kölner Bühnen nach Generalsanierung wiedereröffnet

Nach 14 Jahren der Generalsanierung und Erweiterung hat die Stadt Köln am Donnerstag die Wiedereröffnung der Oper und des Schauspielhauses gefeiert. "14 Jahre lang sind die Bühnen so schmerzlich vermisst worden", sagte Kölns Oberbürgermeister Torsten Burmester (SPD). "Die Zeit des Wartens ist jetzt vorbei."

Festakt Eröffnung der Bühnen Köln,
OB Torsten Burmeister

Das denkmalgeschützte Gebäudeensemble von Oper und Schauspiel wurde seit 2012 saniert und technisch modernisiert. Zudem wurde es um zwei Spielstätten - eine Kinderoper und ein Kleines Haus - erweitert. Die Arbeiten sollten ursprünglich nur drei Jahre dauern. Durch Verzögerungen stiegen die Baukosten von anfangs veranschlagten 253 Millionen Euro auf etwa 800 Millionen Euro gestiegen. Hinzu kamen der Betrieb der Interimsspielstätten und Zinszahlungen.

Der Präsident des Deutschen Bühnenvereins, Carsten Brosda, betonte in seiner Festrede die Bedeutung von Kulturbauten für die Demokratie. "Theater versorgen uns zuverlässig mit Zukunftsbildern und -geschichten. Hier können wir lernen, uns in andere hineinzuversetzen, hier erleben wir die Welt als eine veränderbare." Wie Energie oder Wasser seien auch die Künste Kraftstoffe und Infrastrukturen, die für das Wohlergehen einer demokratischen Gesellschaft entscheidend seien.

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