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Götz-Friedrich-Preis erstmals an zwei Gewinner

Der Götz-Friedrich-Preis 2025/26 für junge Opernregisseure geht an Giulia Giammona und an Elena Maria Artisi. Die Jury habe sich "angesichts zweier gleichermaßen überzeugender Produktionen" erstmals dafür entschieden, zwei Preisträger zu küren, teilte die Deutsche Oper Berlin am Dienstag mit. Die mit jeweils 5.000 Euro dotierte Auszeichnung soll den beiden Regisseurinnen am 19. November in Berlin überreicht werden.

Giulia Giammona, Elena Artisi

Die Deutsch-Italienerin Giammona (Jahrgang 1995) wird für ihre Inszenierung von Paul Hindemiths "Cardillac" am Staatstheater Meiningen ausgezeichnet. Die 1997 in Berlin geborene Artisi erhält den Preis für Gaetano Donizettis "Lucia di Lammermoor" am Theater Altenburg Gera.

Der Götz-Friedrich-Preis wurde von dem bedeutenden Opernregisseur und langjährigen Intendanten der Deutschen Oper Berlin gestiftet, um jungen Talenten beim Sprung in die Karriere zu helfen. Seit 1998 vergeben, zählen zu den bisherigen Preisträgen Franziska Severin, Stefan Herheim, Sebastian Baumgarten, Benedikt von Peter, Elisabeth Stöppler, Anna Bernreitner und zuletzt Aileen Schneider. Von 2018 bis 2022 wurde die Preisverleihung von der Deutschsprachigen Opernkonferenz ausgerichtet, danach kehrte die Auszeichnung wieder an die Hauptwirkungsstätte des Regisseurs (1930-2000) zurück.

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