Händel-Festspiele Göttingen erreichen Besucherrekord
Die Internationalen Händel-Festspiele Göttingen haben in diesem Jahr mehr als 16.500 Besucher angezogen. Das seien 1.500 mehr als im Vorjahr und so viele wie noch nie in der mehr als 100-jährigen Geschichte des Festivals, teilten die Organisatoren am Dienstag mit. Bei den 96 Veranstaltungen unter dem Motto "Verlockung" waren an zwölf Tagen rund 550 Künstler zu erleben.

Eröffnungsgala Händel-Festspiele Göttingen 2026
"Schon früh war spürbar, dass Göttingen unserem diesjährigen Programm mit großer Vorfreude entgegensah", erklärte der Geschäftsführende Intendant Jochen Schäfsmeier. "In diesem Jahr erfasste das Festspielfieber die gesamte Stadt - mit den besten Besucherzahlen seit zehn Jahren als beinahe logischer Folge."
Die diesjährige Festspieloper "Deidamia" in der Regie des Künstlerischen Leiters der Festspiele, George Petrou, der auch das FestspielOrchester Göttingen dirigierte, erlebten knapp 2.300 Gäste. Drei der fünf Aufführungen im Deutschen Theater waren ausverkauft, insgesamt lag die Auslastung bei 95 Prozent. Die beiden Vorstellungen von Igor Strawinskys "Die Geschichte vom Soldaten" waren ebenfalls ausverkauft. Bei der Eröffnungsgala feierte das Festspiel-Orchester sein 20-jähriges Bestehen.
Im kommenden Jahr finden die Händel-Festspiele Göttingen vom 6. bis 17. Mai statt.
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