Brahms-Preis 2026 an Mandelring Quartett
Der Brahms-Preis 2026 geht an das Mandelring Quartett. Die Brahms-Gesellschaft Schleswig-Holstein würdige damit eines der weltweit angesehensten Streichquartett-Ensembles, das sich beispielgebend für diese Kunst-Gattung einsetze, hieß es in einer am Freitag verbreiteten Mitteilung. Die Verleihung der mit 10.000 Euro dotierten Auszeichnung findet am 26. September in Wesselburen (Kreis Dithmarschen) statt.

Mandelring Quartett
Das 1983 von drei jungen Geschwistern und einer befreundeten Bratschen-Schülerin gegründete Streichquartett habe nach ersten großen Wettbewerbserfolgen eine internationale Karriere gestartet, die bis heute ungebrochen anhalte, erklärte die Brahms-Gesellschaft. Ihr 1997 gegründetes Hambacher Musikfest und die 2010 ins Leben gerufene Konzertreihe in der Berliner Philharmonie seien weitere Zeugnisse ihrer herausragenden Stellung in der Musikwelt. "Dabei immer besonders im Fokus: Brahms' Kammermusikwerk für Streicher, das die 'Mandelrings' mehrfach zyklisch aufgeführt und vielbeachtet auf CDs eingespielt haben", hieß es.
Bei der Preisübergabe spielt das Mandelring Quartett zwei Werke von Johannes Brahms: das Streichquartett a-Moll op. 51/2 sowie das Streichquintett G-Dur op. 111, bei dem sie durch den Bratscher Roland Glassl, der von 1999 bis 2015 selbst Mitglied des Mandelring Quartetts war, verstärkt werden.
Der Brahms-Preis wird seit 1988 vergeben. Erster Preisträger war der Dirigent und Pianist Leonard Bernstein mit den Wiener Philharmonikern. Seitdem ging die Ehrung unter anderem an den Bariton Dietrich Fischer-Dieskau, die Klarinettistin Sabine Meyer, den Thomanerchor, die Dirigenten Christoph Eschenbach und Herbert Blomstedt sowie zuletzt den Windsbacher Knabenchor.
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