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Igor Levit erhält Musikpreis Duisburg

Der Musikpreis der Stadt Duisburg geht in diesem Jahr an Igor Levit. Der Pianist verbinde musikalische Exzellenz und gesellschaftliche Verantwortung auf besondere Weise, erklärte Hans Jürgen Kerkhoff, Vorsitzender der Köhler-Osbahr-Stiftung, die den Musikpreis der Stadt Duisburg stiftet, am Freitag. Die Auszeichnung wird dem Künstler im Rahmen eines Konzerts am 30. September in der Philharmonie Mercatorhalle überreicht.

Igor Levit

"Igor Levit steht für eine Künstlerpersönlichkeit, die weit über den Konzertsaal hinauswirkt", sagte Kerkhoff. "Seine Stimme hat in unserer Gesellschaft Gewicht - musikalisch wie menschlich." Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link (SPD) betonte, Levit gehöre zu den herausragenden Musikern unserer Zeit und sei zugleich eine wichtige Stimme in gesellschaftlichen Fragen. "Wir sind stolz, dass er sich mit Duisburg und dem Ruhrgebiet verbunden fühlt."

Als Levits Familie mit dem 1987 geborenen Igor Mitte der 1990er Jahre aus dem russischen Nischni Nowgorod nach Deutschland kam, führte sie ihr Weg zunächst nach Dortmund. Bis heute kehrt der Pianist regelmäßig ins Ruhrgebiet zurück, unter anderem zum Klavier-Festival Ruhr.

Der Musikpreis der Stadt Duisburg wird seit 1990 jährlich verliehen. Er würdigt herausragende Leistungen im Bereich der Musik und des Musiktheaters. Zu den bisherigen Preisträgern zählen der Komponist Wolfgang Rihm, der Geiger Yehudi Menuhin, die Mäzenin Anne-Liese Henle, der Regisseur Christof Loy, die Sopranistin Nina Stemme, der Choreograph Martin Schläpfer, die Geigerin Carolin Widmann, die Cellistin Tanja Tetzlaff und zuletzt der Dirigent Axel Kober.

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