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Popelka wird neuer GMD der Bayerischen Staatsoper

Petr Popelka wird neuer Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper. Der tschechische Dirigent übernimmt den Posten ab der Spielzeit 2029/30, gab Bayerns Kunstminister Markus Blume (CSU) am Mittwoch in München bekannt. Popelka folgt auf Vladimir Jurowski, dessen Vertrag im Sommer 2029 nach dann acht Jahren endet.

Serge Dorny, Petr Popelka, Markus Blume

Popelka sei eine der spannendsten Dirigentenpersönlichkeiten seiner Generation, erklärte Blume. Der 1986 in Prag Geborene, der vor seiner Dirigentenlaufbahn zehn Jahre lang als Solo-Kontrabassist in der Sächsischen Staatskapelle Dresden wirkte, sei die Idealbesetzung an der Spitze des traditionsreichen Bayerischen Staatsorchesters. "Er vereint künstlerische Exzellenz mit einem tiefen Verständnis für das, was einen großen Klangkörper zusammenhält und erfolgreich macht."

Seit 2024 ist Popelka Chefdirigent der Wiener Symphoniker. Zuvor leitete er das Radio-Symphonieorchester Prag und das Norwegische Rundfunkorchester. Gastengagements führten ihn unter anderem zu den Berliner Philharmonikern, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Cleveland Orchestra und dem Chicago Symphony Orchestra sowie zu den Opernhäusern in Dresden, Zürich und anderen Städten.

An der Bayerischen Staatsoper debütierte Popelka 2025 bei den Münchner Opernfestspielen mit Leo? Janá?eks "Ká?a Kabanová". Seit dem ersten Moment mit dem Bayerischen Staatsorchester sei ihm klar gewesen, "dass dies der Ort ist, an dem für mich eine besondere künstlerische Beziehung heranwachsen kann", sagte der Dirigent, der mit dem Amt des Generalmusikdirektors zugleich die Musikalische Leitung der Bayerischen Staatsoper und des Bayerischen Staatsorchesters übernimmt.

Staatsintendant Serge Dorny erklärte, er habe Popelkas künstlerische Entwicklung über viele Jahre hinweg aufmerksam verfolgt. Dabei hätten ihn dessen musikalische Klarheit, außergewöhnliche Fähigkeit zur Klanggestaltung und unmittelbare Verbindung zu Musikern nachhaltig beeindruckt, betonte er.

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