CAMERATA BERN
Gegründet 1962 mit der Idee, als flexible Formation ohne Dirigenten zu konzertieren, hat sich die CAMERATA BERN rasch zu einem weltweit anerkannten Kammerorchester entwickelt.
Die Ensemblemitglieder sind alle hervorragende Solistinnen und Solisten. Ihr Spiel unter der künstlerischen Leitung von Antje Weithaas, wie auch verschiedenen Gästen (Erich Höbarth, Alexander Janiczek, Carolin Widmann, Kolja Blacher) zeichnet sich aus durch subtile und absolut homogene Klangkultur, Frische und aussergewöhnliche Stilsicherheit in allen Bereichen des Repertoires, vom Barock bis in die Gegenwart.
Diese herausragenden Qualitäten führten zur Zusammenarbeit mit zahlreichen international renommierten Künstlern wie Heinz Holliger, András Schiff, Vadim Repin, Alexander Lonquich, Amandine Beyer, Jörg Widmann, Sabine Meyer, Tabea Zimmermann, Tine Thing Helseth, Bernd Glemser, Benjamin Schmid, Xavier De Maistre, Christian Gerhaher, Andrei Korobeinikov, Paul Meyer, Marie Luise Neunecker, Vesselina Kasarova, Aurèle Nicolet, Jean-Pierre Rampal, Maurice André, Bruno Canino, Radu Lupu, Peter Serkin, Gidon Kremer, Nathan Milstein, Boris Pergamenshikov, Narciso Yepes, Pepe Romero, Barbara Hendricks, Peter Schreier, Jan Vogler, Reinhold Friedrich, Leonidas Kavakos, Angelika Kirchschlager, u.a.
Auf zahlreichen Tourneen reiste die CAMERATA BERN durch Europa, nach Nord- und Südamerika, Südasien, Fernost, Australien und Japan. Die Schallplatten und CD-Aufnahmen für DG/Archiv, DECCA, Denon, ERATO, Berlin Classics, Novalis, Philips, Claves, ECM und CAvi haben mehrere internationale Auszeichnungen gewonnen, so etwa den Preis der Deutschen Schallplattenkritik, den Grand Prix du Disque, den Record Critics Award, den Record Academy Prize sowie den Preis Echo Klassik `97 der Deutschen Phono-Akademie. Bei CAvi Music erschien 2012 die neueste Produktion mit Antje Weithaas und Werke von Beethoven.
In jüngster Zeit konzertierte die CAMERATA BERN im Teatro Colón in Buenos Aires, in der Sala Sao Paulo, im Teatro Solis in Montevideo, in der Genfer Victoria Hall, in der Alten Oper Frankfurt, im Teatro Carlo Felice in Genua, am Festival Cervantino in Mexiko und auf der Wartburg in Eisenach.
Einen wichtigen Beitrag zur Musikvermittlung an Kinder leistet die CAMERATA BERN seit 2010 mit Konzerten in Schulen des Kantons Bern. Das Projekt „KONZERTiert Euch Kinder“ wird im Rahmen des Programms „Bildung und Kultur“ der Erziehungsdirektion des Kantons Bern durchgeführt und erreichte bisher ca. 7000 Kinder, hauptsächlich in den ländlichen Regionen des Kantons.
In 2013 hat die CAMERATA BERN zu ihrem 50-jährigen Jubiläum vierzehn Streichinstrumente nach barockem Vorbild als Schenkung der dreizehn Berner Zünfte, der Burgergemeinde sowie der Hans und Verena Krebs Stiftung erhalten. In einer neuen Konzertreihe vertieft die CAMERATA BERN die Auseinandersetzung mit der historisch informierten Aufführungspraxis und führt regelmässig Konzerte mit historischen Instrumenten auf.
Mit dem Ballettensemble des Stadttheaters Bern koproduzierte die CAMERATA BERN in der Saison 2010-11 das abendfüllende Programm „Flight of gravity“. Die Choreographie von Cathy Marston zu Musik von Martinu, Tartini, Silvestrow und Penderecki erlebte zehn erfolgreiche Aufführungen. Mit dem gleichen Ballettensemble wurde im Frühjahr 2013 das Programm „Hexenhatz“ mit italienischer Barockmusik durch die CAMERATA BERN koproduziert und auf historischen Instrumenten aufgeführt.
In Bern veranstaltet die CAMERATA BERN ihre eigenen Konzertreihen mit Matinée-Konzerten und Abonnementskonzerten im Zentrum Paul Klee, im Konservatorium sowie im Kulturcasino. Der Erfolg der Konzerte bei Musikliebhabern in Bern, in der Schweiz und international unterstreicht die Bedeutung der CAMERATA BERN als musikalische Botschafterin der Kulturstadt Bern und führende Leistungsträgerin der schweizerischen Musikszene.
Die STIFTUNG CAMERATA BERN wird von der Stadt Bern, der Burgergemeinde Bern und vom Kanton Bern subventioniert und erhält Förderbeiträge von verschiedenen Stiftungen und Sponsor-Partnern. Ihr Hauptsponsor ist die Bank Sarasin.

