Programm
Im Westen erscheint das Paradies als ein Ort der Vollkommenheit und Unschuld, wonach sich der Mensch sehnt. In der Romantik wurde es zum Sinnbild des unerreichbaren Ideals, das in der Sehnsucht und Melancholie weiterlebt.
Im Osten hingegen liegt das Paradies oft im Augenblick selbst: im Glanz der Kirschblüte, im Spiegeln des Mondes, im stillen Rauschen des Windes. Schönheit entsteht hier gerade aus der Vergänglichkeit – die Flüchtigkeit des Ideals ist sein Zauber.
So begegnen sich Ost und West in diesem Konzert: im Lied, in der Poesie – als unterschiedliche und doch verwandte Wege ins Paradies.
Musik von Franz Schubert (1797 – 1828), Felix Mendelssohn (1809 – 1847), Gustav Mahler (1860 – 1911), Franz Liszt (1811 – 1886), Hugo Wolf (1860 – 1903), Kosaku Yamada (1886 – 1965), Yoshinao Nakata (1923 – 2000), Toru Takemitsu (1930 – 1996).
Satoko Kato - Klavier
Satoko Kato ist eine gefragte Liedbegleiterin,
Geboren und aufgewachsen in der japanischen Metropole Kobe, interessierte sich Satoko Kato schon in jungen Jahren für europäische Kulturen und Traditionen. Nach erfolgreich abgeschlossenem Studium an der Musikhochschule Osaka zog sie 2000 nach Europa.
Mit Leidenschaft für Lieder und Kammermusik absolvierte Satoko Kato ein Klavierstudium am Konservatorium in Amsterdam. An der Zürcher Hochschule der Künste erwarb sie das Konzertdiplom mit Auszeichnung und schloss das Masterstudium mit besten Noten ab.
Sie erhielt den Förderpreis des Japan-Klassik-Musik-Wettbewerbs in Tokyo sowie den Förder- und Begleiterpreis bei der North London Piano Competition. Beim internationalen Wettbewerb „Concours international de Chant-Piano Nadia et Lili Boulanger“ in Paris erreichte sie das Finale und erhielt als Duopartnerin den Preis für Zeitgenössische Musik zugesprochen.
Keiko Enomoto - Sopran
Die japanische Sopranistin Keiko Enomoto stammt aus Wakayama, Japan. Ihre Ausbildung erhielt sie an der Hochschule für Musik Freiburg i. Br. sowie an der Zürcher Hochschule der Künste.
Mit ihrem absoluten Gehör und der präzisen, ausdrucksstarken Darbietung verzaubert Keiko Enomoto das Publikum und gewinnt das Vertrauen zahlreicher Komponisten und Dirigenten. Ihr vielseitiges Repertoire reicht vom Mittelalter bis in die Gegenwart.
Besonders liegt ihr Interesse im Liedgesang. Sie gab Liederabende in Deutschland, Japan und der Schweiz, und sie war Preisträgerin und Finalistin bei verschiedenen internationalen Wettbewerben.
Sie wurde vom japanischen Kansai Philharmonie Orchester als Solistin für Beethovens 9. Sinfonie eingeladen. Ebenfalls in Japan sang sie die Solopartien in Brahms „Ein deutsches Requiem“, Mendelssohns „Elias“ und „Hör mein Bitten“, Mozarts „Requiem“ und „Vesperae solennes de Confessore“ und Schuberts „Messe in G-Dur“.
Keiko Enomoto ist auch in Europa eine begehrte Konzertsängerin. Als Solistin sang sie in Deutschland, Frankreich und der Schweiz zahlreiche Bachkantaten, Haydns „Schöpfung“ und „Nelson Messe“, Mozarts „Krönungsmesse“ sowie das „Oratorio de Noel“ von Saint-Saens.
Aktuell stehen für Keiko Enomoto unter anderem Orffs „Carmina Burana“ in Bayern, Faurés „Requiem“ in Tokyo, sowie Rutters „Magnificat“, Bruckners „Te Deum“ und Dvořáks „Te Deum“ in Zürich auf dem Programm.
Eintritt mit Apéro und Mittagessen: CHF 120
Mit zusätzlicher Übernachtung: CHF 170
Nur Konzert: CHF 50
Adresse
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