Konzerttitel
Julia Hagen spielt Britten
Datum
Mi 30.09.2026
Beginn des Konzertes
19:30
Mitwirkende
Name des Ensembles
Musikkollegium Winterthur
Leitung
Andreas Ottensamer
Solistinnen/Solisten
Julia Hagen - Violoncello
Programm
«Das Beste, was je für das Cello komponiert wurde», schrieb der Cellist Mstislaw Rostropowitsch begeistert, als ihm Benjamin Britten 1963 erste Auszüge aus seinem neusten Werk zusandte – einer Komposition für Violoncello und Orchester, die Rostropowitsch zuvor beim Komponisten bestellt hatte. So grossangelegt und verzahnt ist diese dramatische, viersätzige Komposition, dass Britten sie kurzerhand nicht als Konzert, sondern als «Sinfonie» bezeichnete.
Über ebendiese Form – die Sinfonie – zerbrach sich Johannes Brahms wiederum jahrelang den Kopf. Erst mit der 2. Sinfonie in D-Dur löste sich die Blockade: Im Urlaub am idyllischen Wörthersee flogen ihm 1877 die Ideen dafür förmlich zu. Tiefe Abgründe, wie sie bei Britten aufklaffen, finden sich zwar auch bei Brahms – vielleicht dann aber doch eher als Ausdruck jenes «lieblichen Ungeheuers», vor dem der Komponist seinen Verleger in Bezug auf die Sinfonie mit Augenzwinkern warnte.
Verzerrte Heiterkeit findet sich letztlich auch in Franz Schrekers «Intermezzo»: Die Streicher schweben hier zwischen sattem Klang und fragiler Einsamkeit. Damit gewann Schreker 1901 als frischer Absolvent des Konservatoriums einen Kompositionswettbewerb mitsamt saftiger Prämie und Vertrag beim Wiener Verlag Bosworth & Co.
Programm:
Franz Schreker - Intermezzo für Streichorchester, op. 8
Benjamin Britten - Sinfonie für Violoncello und Orchester, op. 68
- Pause -
Johannes Brahms - Sinfonie Nr. 2 D-Dur, op. 73
Über ebendiese Form – die Sinfonie – zerbrach sich Johannes Brahms wiederum jahrelang den Kopf. Erst mit der 2. Sinfonie in D-Dur löste sich die Blockade: Im Urlaub am idyllischen Wörthersee flogen ihm 1877 die Ideen dafür förmlich zu. Tiefe Abgründe, wie sie bei Britten aufklaffen, finden sich zwar auch bei Brahms – vielleicht dann aber doch eher als Ausdruck jenes «lieblichen Ungeheuers», vor dem der Komponist seinen Verleger in Bezug auf die Sinfonie mit Augenzwinkern warnte.
Verzerrte Heiterkeit findet sich letztlich auch in Franz Schrekers «Intermezzo»: Die Streicher schweben hier zwischen sattem Klang und fragiler Einsamkeit. Damit gewann Schreker 1901 als frischer Absolvent des Konservatoriums einen Kompositionswettbewerb mitsamt saftiger Prämie und Vertrag beim Wiener Verlag Bosworth & Co.
Programm:
Franz Schreker - Intermezzo für Streichorchester, op. 8
Benjamin Britten - Sinfonie für Violoncello und Orchester, op. 68
- Pause -
Johannes Brahms - Sinfonie Nr. 2 D-Dur, op. 73
Adresse
Vorverkaufsstellen für Konzertkarten
Einzelkarten für Abokonzerte können ab 20. August 2026 gebucht werden. Bis dahin senden Sie uns bitte eine E-Mail mit Angaben zur gewünschten Kategorie und Anzahl Karten.
Ticketkasse (MO–FR, 9.30–13.30 Uhr):
Stadthaus Winterthur, Stadthausstrasse 4a, CH-8400 Winterthur, Tel. +41 52 620 20 20, konzertkarten@musikkollegium.ch
Weitere Vorverkaufsstellen
- Winterthur Tourismus, Hauptbahnhof, CH-8400 Winterthur
- Ticket Corner, alle CH-Verkaufsstellen
Ticketkasse (MO–FR, 9.30–13.30 Uhr):
Stadthaus Winterthur, Stadthausstrasse 4a, CH-8400 Winterthur, Tel. +41 52 620 20 20, konzertkarten@musikkollegium.ch
Weitere Vorverkaufsstellen
- Winterthur Tourismus, Hauptbahnhof, CH-8400 Winterthur
- Ticket Corner, alle CH-Verkaufsstellen
URL des Veranstalters
Bild
Newsletter
Für Veranstalter
Sie möchten mehr Besucher für Ihre Konzerte?
Informieren Sie sich über die Möglichkeiten dieses Portals.
Konzert-Suchabo
Bei einem Konzert-Suchabo erhalten Sie für die von Ihnen ausgewählten Kantone/Bundesländer immer ein Email sobald dort ein neues Konzert eingetragen worden ist. Sie können den Dienst jederzeit wieder abbestellen.


