Mitwirkende
Keiko Enomoto, Sopran
Isabel Pfefferkorn, Alt
Tamás Henter, Tenor
Serafin Heusser, Bass
Vincenzo Allevato, Orgel
Programm
Der nzük bringt im aktuellen Projekt „bachsche“ barocke Tonmalereien und „buchenbergsche“ farbige zeitgenössische Klangsprache in einen Dialog.
Menschliches Tasten nach Orientierung und das Pendeln zwischen Todesangst und Trost im Glauben durchdringt die Musik dieses Konzertabends. Die barocken Werke spiegeln eine Lebensrealität, in der das heute weggerückte Bewusstsein um die eigene Vergänglichkeit allgegenwärtige Realität war: «Gelehrt, reich, jung, oder schön - alle müssen davon» - so eröffnet die doppelchörige Motette Unser Leben ist ein Schatten von Johann Bach (1604-1673) das Konzert.
Wolfram Buchenbergs (*1962) Vier geistliche Gesänge erklingen wechselweise mit Johann Sebastian Bachs (1685-1750) Werken Kyrie aus der Missa brevis in F und der Motette Jesu, meine Freude. Darin wird das Geschenk der Freiheit, Lebendigkeit und Freude eines Lebens im Geiste Christi propagiert. Während Johann Bachs (1604-1673) Aria Weint nicht um meinen Tod Trost aus der Perspektive des Scheidenden spendet, macht Buchenbergs Von 55 Engeln behütet das Loslassen eines lieben Menschen als entschwebende Klänge erfahrbar. Winkend wird ein Segen auf die Reise ins Ungewisse nachgesendet…
Der nzük wird von Vincenzo Allevato an der Orgel, und von Roberta Szklenár (Sopran), Keiko Enomoto (Sopran), Isabel Pfefferkorn (Alt), Tamás Henter (Tenor) und Serafin Heusser (Bass) begleitet.
Abendkasse jeweils 45 Minuten vor Konzertbeginn. Mehr Infos unter https://
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