Konzert-Tipp

Ivo Pogorelich - Klavierabend

Ivo Pogorelich - Klavierabend

Sonntag, 17. November 2019 | 17:00 Uhr | Tonhalle MAAG Zürich

Die Klavierlegende Ivo Pogorelich kommt wieder nach Zürich, er ist ein Virtuose und zugleich Poet und zählt zu den technisch vollendetsten Pianisten der Gegenwart.

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Sächsischer Kammerchor - Live

Sächsischer Kammerchor - Live

Freitag, 13. Dezember 2019 | 20:00 Uhr | Peterskirche Leipzig

J. S. Bach: Weihnachtsoratorium – I. Kantate »Jauchzet, frohlocket«

J. S. Bach: Magnificat BWV 243

Antonio Caldara: Missa in C

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Alexander Yakovlev, Klavier

Alexander Yakovlev, Klavier

15. November 2019 | 19:00 Uhr | Bern

16. November 2019 | 17:00 Uhr | Zofingen

17. November 2019 | 18:00 Uhr | Alpnach Dorf

Werke von SERGEJ RACHMANINOV

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Russische Seele

Russische Seele

Sa, 23.11.2019, 19:30 Uhr, Aula der Universität Zürich

So, 24.11.2019, 11:00 Uhr, Musikschule Konservatorium Zürich

Di, 10.12.2019, 19:30 Uhr, Gastspiel Meisterzyklus Bern

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M1 Chamber Academy Basel

M1 Chamber Academy Basel

Sonntag, 17. November 2019 | 11:00 Uhr | Martinskirche Basel

Brian Dean, Leitung

Emanuel Abbühl, Oboe

Bach, Lebrun, Ries

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Juan Diego Flórez - Viva Verdi!

Juan Diego Flórez - Viva Verdi!

Dienstag, 21. Januar 2020 | 19:30 Uhr | KKL Luzern

Dirigent: Andrea Gasperin

Orchester: Philharmonie Baden-Baden

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Adventskonzert - Felix Mendelssohn

Adventskonzert - Felix Mendelssohn

Sa, 30.11.2019 | 20:15 Uhr | Einsiedeln

Sa, 07.12.2019 | 20:15 Uhr | Einsiedeln

So, 08.12.2019 | 17:00 Uhr | Zürich

Sa, 14.12.2019 | 19:30 Uhr | Bern

So, 15.12.2019 | 17:00 Uhr | Bülach

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Maurice Steger & La Cetra Barockorchester Basel

Maurice Steger & La Cetra Barockorchester Basel

Freitag, 22. November 2019 | 19:30 Uhr | Casino Bern

«Meeting Mr. Handel»

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Iva Nedeva, Violine & Rosalind Phang, Klavier

Iva Nedeva, Violine & Rosalind Phang, Klavier

Freitag, 15. November 2019 | 19:30 Uhr | Konzertsaal Solothurn

Was die beiden Musikerinnen verbindet Leidenschaft für das Duo-Repertoir. Man spürt immer ihre enorme Freude am Zusammenspiel bei gemeinsamen Auftritten.

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Aktuelles Interview

Michael Francis

Michael Francis im aktuellen Interview.

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Piotr Anderszewski im Interview

Piotr Anderszewski

« Mein Klangideal ist die Stille. »

Piotr Anderszewski gehört zu den prominentesten Pianisten seiner Generation und ist in allen großen Konzertsälen dieser Welt regelmäßig zu Gast. Dabei konzertierte er bereits mit den Berliner Philharmonikern, dem London und dem Chicago Symphony Orchestra, dem Royal Concertgebouw Orchestra und der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, die er auch selbst vom Klavier aus leitete. Rezitale führten ihn ins Londoner Barbican Centre und die Royal Festival Hall, ins Wiener Konzerthaus, in die Carnegie Hall und in die Hamburger Laeiszhalle.

Classicpoint.net: Sie haben vor einiger Zeit ein halbes Jahr keine Konzerte gegeben um sich zu erholen und neue Kraft zu finden. Haben Sie sich in dieser Auszeit verändert?
Nein, ich habe keine Veränderung wahrgenommen.

Was ist Ihnen bei der Interpretation eines Werkes am wichtigsten?
Am wichtigestn ist mir, dass das Werk lebendig, persönlich und authentisch interpretiert wird.

Sie haben einen sehr grossen Anspruch an sich selbst. Bleibt dieser Anspruch immer gleich oder verändert er sich mit dem Älterwerden?
Natürlich verändert sich das mit dem Alter. Man wird anspruchsvoller bei gewissen Sachen und weniger kritsch bei anderen. Man entwickelt sich, das ist normal.

Spielen Sie lieber live oder im Studio?
Das sind zwei verschiedene Sachen, die man nicht vergleichen kann. Deshalb kann ich mich auch nicht für eines entscheiden.

Wie würden Sie Ihr Klangideal beschreiben?
Die Stille

Als Pianist ist man auch viel alleine. Wie gehen Sie mit dieser Einsamkeit um?
Es gibt tausend Möglichkeiten die Einsamkeit zu überwinden: die Bücher, die Meditation, die Gedankenwelt, die Küche, der Wein.

Sie leben in Lissabon und Paris, wenn Sie nicht gerade unterwegs sind. Wo fühlen Sie sich zuhause?
Ich fühle mich bei mir wo immer ich bin.

Sie lesen viel. Welche Bücher sind derzeit auf Ihrer Warteliste?
Es gibt so viele Bücher, die ich gerne lesen möchte...

Sie haben zudem einen Film über Warschau gedreht: Je m'appelle Varsovie. Können Sie uns darüber etwas erzählen?
Es ist ein sehr persönlicher Film. Varsovie ist meine Geburtsstadt. Diese Stadt hat mich sehr geprägt. Mit diesem Film wollte ich mich von einer Bürde befreien. Es war eine Art Selbsttherapie. Es sind persönliche Bilder der Stadt, mit denen ich auszudrücken versuche was ich dafür spüre.


Interview von Florian Schär | Classicpoint.net | 1.7.2018
© Foto: Simon Fowler

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