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Staatskapelle Berlin ernennt Rattle zum Ehrendirigenten

Die Staatskapelle Berlin hat Sir Simon Rattle zum Ehrendirigenten ernannt. Wie die Berliner Staatsoper am Dienstag mitteilte, wurde ihm die Ernennungsurkunde nach dem Symphoniekonzert am Montagabend überreicht. "Die Zusammenarbeit mit Simon Rattle ist für die Staatsoper Unter den Linden von großer künstlerischer Bedeutung und zugleich von einer besonderen Verbundenheit mit unserem Haus geprägt", sagte Intendantin Elisabeth Sobotka.

Sir Simon Rattle wird Ehrendirigent der Staatskapelle Berlin

Der gebürtige Brite debütierte 2008 mit Claude Debussys "Pelléas et Mélisande" an der Berliner Staatsoper. Insgesamt zehn Opernpremieren standen unter seiner musikalischen Leitung, davon sechs Werke von Leo? Janá?ek, dessen Musik sein besonderes Interesse gilt. Zuletzt feierte Rattle mit "Das schlaue Füchslein" Premiere.

Auch im Konzertbereich steht der 71-Jährige häufig am Pult der Staatskapelle Berlin. "Seine Neugier, seine Offenheit und seine besondere Hingabe an die Musik haben unsere gemeinsame Arbeit immer wieder bereichert und inspiriert", erklärte der Orchestervorstand.

Generalmusikdirektor Christian Thielemann äußerte sich ebenfalls erfreut über die Ehrung seines Kollegen. "Seine intensive Beschäftigung, insbesondere mit dem Oeuvre Leo? Janá?eks, trägt zur großen musikalischen Flexibilität der Staatskapelle bei, wofür ich ihm sehr dankbar bin", betonte er.

Zu den bisherigen Ehrendirigenten der Staatskapelle Berlin zählen Otmar Suitner, Pierre Boulez und Zubin Mehta. 2024 ernannte das Orchester seinen langjährigen Generalmusikdirektor zum ersten "Ehrenchefdirigenten" in der 450-jährigen Geschichte des Klangkörpers.

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