Dirigent Jordan erhält Österreichisches Ehrenkreuz
Der Schweizer Dirigent Philippe Jordan ist mit dem Österreichischen Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse geehrt worden. Das teilte das Wiener Konzerthaus am Freitag mit. Mit der Auszeichnung ehre die Republik einen Dirigenten, "dessen künstlerische Integrität, geistige Tiefe und menschliche Größe das Musikleben weit über Österreich hinaus geprägt hat und weiter prägen wird", sagte Konzerthaus-Intendant Matthias Naske in seiner Laudatio.

Österreichisches Ehrenkreuz
an Philippe Jordan
Die Überreichung des Ehrenkreuztes erfolgte durch den Geschäftsführer der Bundestheater-Holding, Christian Kircher, in Vertretung von Kulturminister Andreas Babler.
Der 51-jährige Jordan begann seine musikalische Laufbahn in Österreich als Chefdirigent des Grazer Opernhauses von 2001 bis 2004. Ende 2004 debütierte er im Wiener Konzerthaus am Pult der Wiener Symphoniker. Bei seinen bisher 76 Auftritten in dem Haus wirkte er vorrangig als Dirigent der Wiener Symphoniker und der Wiener Philharmoniker, aber auch als Pianist in verschiedenen Kammermusikbesetzungen. Von 2014 bis 2020 war er Chefdirigent der Wiener Symphoniker und anschließend bis Juni 2025 Musikdirektor der Wiener Staatsoper.
Jordan verbinde in seiner Arbeit mit Solisten, Ensembles und Orchestern Präzision mit tiefer musikalischer Empfindung, menschliche Größe mit künstlerischer Leidenschaft, erklärte Naske. "Für das musikalische Leben in Wien und für die Wiener Symphoniker im Besonderen ist Philippe Jordan seit mehr als zwei Jahrzehnten ein hochgeschätzter, bedeutender künstlerischer Partner."
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