Consiglio per concerto

Franziska Andrea Heinzen (Sopran) & Benjamin Malcolm Mead (Klavier)

Franziska Andrea Heinzen (Sopran) & Benjamin Malcolm Mead (Klavier)

Samstag, 18. Juli 2020 | 19:00 Uhr | Kulturhaus West, Zofingen

Sonntag, 19. Juli 2020 | 18:00 Uhr | Pfistern UP, Alpnach Dorf

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FestivalGuide 2020

FestivalGuide 2020

Der FestivalGuide 2020 mit den grössten klassischen Musikfestivals im deutschsprachigen Raum ist nun im Handel erhältlich. 100 Festivals in Deutschland, Österreich, der Schweiz & Liechtenstein haben wir in einem hochwertigen Magazin für Sie zusammengestellt - ein Muss für jeden Klassikfan!

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Rigi Musiktage 2020

Rigi Musiktage 2020

18. Juli - 19. Juli 2020 | Rigi-Kulm (CH)

Kammermusik auf der Höhe bei den Rigi Musiktagen - Unter dem Motto Be or not Be stehen Beethoven, Bach und Brahms im Zentrum. Dazu gesellen sich Mozart, Vivaldi und Liszt.

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Geneva Brass Quintett

Geneva Brass Quintett

Sonntag, 19. Juli 2020 | 19:00 Uhr | Konzertsaal Solothurn (CH)

Baptiste Berlaud, Lionel Walter, Christophe Sturzenegger, David Rey, Eric Rey

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Intervista corrente

Patrick Demenga

Intervista in tedesco con Patrick Demenga

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"Es reisset euch ein schreckliches Ende"

Zuversicht

Kantate BWV 90 zum 25. Sonntag nach Trinitatis

Als Fokus des Monats Dezember präsentieren wir Ihnen das Kantatenkonzert BWV 90 «Es reißet euch ein schrecklich Ende».

 

Die Lesung des Tages aus Matthäus 24 handelt vom Ende der Welt, ausgehend von der Zerstörung Jerusalems und seines Tempels. Die Wiederkunft des Christus als Weltenrichter steht bevor. Falsche Messiasse werden auftreten und das Menschengeschlecht verführen. Der Text der Kantate richtet sich an die christliche Gemeinde. Nicht alle ihre Mitglieder sind glaubende Menschen; manche sind der Ansicht, der getaufte Mensch habe Reue und Busse nicht nötig. Der Librettist spricht zwar auch von der göttlichen Liebe und Vergebung, aber die mahnenden und drohenden Worte in seiner Strafpredigt überwiegen.
Bachs Partiturautograph gibt in diesem Falle leider keinen Aufschluss über die gewünschte Besetzung. Singstimmen, Streicher und Continuo lassen sich leicht erschliessen, aber schon beim konzertierenden Instrument der Arie Nr. 3 stellt sich die Frage, ob hier ein Horn oder eine Trompete zum Einsatz kam. Der Interpret von heute ist also aufgefordert, sich dazu seine eigenen Gedanken zu machen.

 

Wenn Bachs Musiker tatsächlich ohne aufwendiges Proben nahezu vom Blatt spielten, so dürften sie am 14. November 1725 zutiefst erschrocken gewesen sein – denn die wilden Tongirlanden, die ihnen ihr Kantor da in die Stimmen kopiert hatte, werden im schwachen Licht eines Spätherbst-Morgens bei nicht wenigen die Befürchtung geweckt haben, auch mit der eigenen Spielkunst rasch ein «schreckliches Ende» zu finden. Und mancher ahnungslose Kirchenbesucher wird garstig aufgerüttelt worden sein und sein letztes Kartenspiel und Trinkgelage verflucht haben…

 

In der Werkeinführung erhalten Sie in Begleitung von Pfarrer Karl Graf sowie Rudolf Lutz wertvolle, vertiefende Einblicke in die Komposition. Bei der Reflexion über den Kantatentext betrachten Persönlichkeiten aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen den barocken Kantatentext aus heutiger und persönlicher Sicht. Hören und sehen Sie die Meinung aus Sicht des damaligen Referenten Rainer Erlinger.


Die Werkeinführung sowie das Konzert und die Reflexion durfte die J. S. Bach-Stiftung in der evang. Kirche in Trogen am 19. November 2010 zur Aufführung bringen.

Wir wünschen Ihnen viel Hör- und Sehgenuss

 

Gesamter Beitrag lesen unter: bachipedia.org

 

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