Pianistin Elisabeth Brauß erhält englischen Preis

Die deutsche Pianistin Elisabeth Brauß wird mit dem Terence Judd-Hallé Award 2021 ausgezeichnet. Der Preis soll junge Musiker am Beginn einer internationaler Karriere unterstützen, teilte das Hallé Orchestra in Manchester am Donnerstag mit. Die 1995 in Hannover geborene Brauß erhält Konzertauftritte mit dem Orchester und ein Solo-Recital sowie einen Geldpreis von 7.000 Pfund (etwa 8.158 Euro).

Elisabeth Brauß

Elisabeth Brauß

Der 1982 eingeführte Preis erinnert an den britischen Pianisten Terence Judd, der 1979 im Alter von 22 Jahren starb. Seit 2021 wird die Auszeichnung in Partnerschaft mit dem BBC Radio 3 New Generation Artists-Programm verliehen. Es präsentiert vielversprechende Talente den Hörern in Großbritannien.

Der Chefdirigent des Hallé-Orchesters, Sir Mark Elder, gratulierte Brauß zu der Auszeichnung. "Ich habe keinen Zweifel daran, dass Elisabeths Karriere sich entwickeln und auf die gleiche Weise wie ihre bedeutenden Vorgänger entfalten und gedeihen wird. Ich freue mich darauf, mit ihr zusammenzuarbeiten und ihrem zukünftigen Erfolg zu folgen", sagte er.

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