Info-Concert

Cabaret & Chansons

Cabaret & Chansons

Sa, 10.8.19, 19.30 Uhr, Kirche Saanen
Ute Lemper (Gesang) & Band (Violine, Bass, Klavier & Bandoneon)
Auf der Bühne und im Film gleichermassen erfolgreich: Als eine der vielseitigsten Künstlerinnen präsentiert Ute Lemper in Saanen die ganz Grossen des französischen Chansons.

La suite...
Cameron Carpenter

Cameron Carpenter

Sa, 22. Juni 2019, 19.30 Uhr, Tonhalle Maag Zürich

Cameron Carpenter (International Touring Organ), Willi Zimmermann (Konzertmeister), Zürcher Kammerorchester

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Sa 15.06.2019

Un quatuor français - vier französische Meiserkomponisten

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Titre du concert
Un quatuor français - vier französische Meiserkomponisten
Date
Sa 15.06.2019
Début du concert
17:45

Participants

Nom de l'Ensemble
Das Schweizer Kammerensemble
Solistes
Martin Huber – Flöte
Fabio Di Càsola – Klarinette
Sarah Verrue – Harfe
und dem Amar Quartett mit:
Anna Brunner – Violine
Kirsten Harms – Violine
Aida-Carmen Soanea – Viola
Marcin Sieniawski – Violoncello

Programme

Das Schweizer Kammerensemble lässt grosse Werke und Trouvaillen der französischen Kammermusik erklingen von Debussy, Fauré, Saint-Saëns, Ravel und eine kleine amerikanische Überraschung dazwischen.

Werke:
Claude Debussy 1862-1918
L’après-midi d’un faune

Gabriel Fauré 1845-1924
Pelléas et Mélisande, op.80

Camille Saint-Saens 1835-1921
Tarantelle op.6

Maurice Ravel 1875-1937
Introduction et allegro

Die Vier Franzosen Camille Saint-Saëns, Gabriel Fauré, Claude Debussy und Maurice Ravel sind Schwergewichte in der Musikwelt Frankreichs im 19. und dem Beginn des 20. Jahrhunderts. Saint-Saëns als Lehrer von Fauré und dieser wiederum als Lehrer von Ravel bilden eine Linie, Debussy steht hier etwas aussen vor, gewissermassen auf eigenen Beinen. Hält man die Lebensdaten des Quartetts übereinander, so ergibt sich doch eine beachtliche Spanne von fast 20 Jahren parallelen Lebens und Komponierens. Zum einen sind da die beiden ‚Alten‘; Fauré als Vertreter des Salons grösstenteils dem fin de siècle zugeordnet und natürlich Saint-Saëns. Er, zu unrecht als konservativ, eklektizistisch und reaktionär verschrien. Nicht zuletzt von einem der beiden ‚Jungen‘ auf der anderen Seite, Claude Debussy. Letzterer steht zurecht für eine Erneuerung der Musik französischer Prägung, ebenfalls Ravel. Gleichfalls hat Saint-Saëns im Laufe seines langen Lebens zahlreiche musikalische Innovationen eingeführt: er komponierte zum Beispiel die erste Filmmusik der Geschichte überhaupt, er verwendete als erster das Xylophon im Orchester und schrieb als erster Franzose sinfonische Dichtungen.

Diese Zeiten kompositorischer Graben- und Stellungskämpfe sind nun mehr als 100 Jahre vorbei und so darf man sich getrost des reichhaltigen Oevres dieses hochkarätigen Quartetts bedienen.

Paris - Gegen Ende des 19. Jahrhunderts ein pulsierendes Zentrum der musikalischen Welt. Als Claude Debussy 1894 sein Orchesterwerk Prélude à l'après-midi d'un faune präsentierte, begründete sich damit nicht nur sein Weltruhm. Es war gleichzeitig der Startschuss für die musikalische Moderne.

10 Jahre später wurde Debussy von der Pleyel Company mit einem Werk für Harfe und Orchester beauftragt, um deren neueste Entwicklung einer chromatischen Harfe zu promoten. Erard, die Konkurrenzfirma, beauftragte daraufhin seinen jüngeren Kollegen Maurice Ravel ebenfalls mit einer Komposition für sein eigenes Produkt, die Doppel-Pedal Harfe. Ravel komponierte Intruduction et Allegro in sehr kurzer Zeit. Es ist das erste Stück für die moderne Harfe, welches die ganzen Möglichkeiten dieses Instrumentes vollumfänglich ausreizt. Ein Stück voller Charme, ein kammermusikalisches Juwel und bis heute das wertvollste Stück seiner Gattung.

Kraft seinerlangen Lebensdauer hat Camille Saint-Saëns ein umfangreiches Oevre hinterlassen. Wir hören heute ein wenig beachtetes, kleines Stück Musik aus seiner Feder. Die Tarentelle op.6 ist ungemein witzig und konsistent geschrieben - Saint-Saëns war nicht von ungefähr bekannt als Schöpfer unterhaltsamer Musik.

Die Suite zu Pelléas et Mélisande, nach einem Stück von Maurice Maeterlinck, feierte seine Premiere in Paris im Jahr 1893. Gabriel Fauré benötigte für die Vollendung nur gerade einen Monat. Bemerkenswert an dem viersätzigen Werk ist nicht nur die unsentimentale, nie aufgesetzt wirkende Expressivität, sondern auch die wie schwerelos daherkommenden, verschlungenen Linien in ihrer musikalischen Vieldeutigkeit. Fauré schuf mit der Orchestersuite nicht nur ein sinfonisches Meisterwerk, sondern zugleich eines, das die schillernd-mystische Abgründigkeit des Dramas ebenso intensiv wie ergreifend deutet.

Adresse

Lieu de la manifestation
 
Festsaal
Adresse
Meggenhornstrasse 54
Code postal/Lieu
6045 Meggen
Pays
Suisse

Points de prévente pour les cartes de concert

Montag-Freitag 9.00-11.30 Uhr / 14.00-17.00 Uhr; Telefonnummer: 041 250 79 02

URL de l'organisateur

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