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New Yorker Philharmoniker: Gehaltskürzungen bis 2024

Die New Yorker Philharmoniker haben wegen der Corona-Pandemie Gehaltskürzungen für die nächsten vier Jahre zugestimmt. Ein entsprechender Vertrag wurde mit Wirkung bis zum 20. September 2024 unterzeichnet, teilte das Orchester am Montag mit. Bis zum Geschäftsjahr 2023 erhielten die Musiker - wie schon seit diesem Mai - 75 Prozent der Mindestvergütung. In der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2024 sollen die Gehälter auf 80 Prozent steigen, in der zweiten Hälfte auf 90 Prozent.

New York Philharmonic

New York Philharmonic

Die Philharmoniker, die seit März nicht mehr in ihrem Stammsitz im New Yorker Lincoln Center auftreten können, haben eigenen Angaben zufolge im Geschäftsjahr 2020 operative Verluste in Höhe von zehn Millionen Dollar erlitten. Durch die Absage der kompletten Saison 2020/21 entgingen ihnen weitere 21 Millionen Dollar. Das Orchester hat bereits 40 Prozent des Verwaltungspersonals entlassen und Gehälter um bis zu 30 Prozent gekürzt. Sollte sich die finanzielle Situation verbessern, sieht die Vereinbarung erhebliche Bonuszahlungen ab 2022 vor.

"Covid-19 hat die gesamte Ökologie der Gesellschaft umgestaltet, und die darstellenden Künste bilden da keine Ausnahme", sagte die Präsidentin und Geschäftsführerin der New Yorker Philharmoniker, Deborah Borda. "Der neue Vertrag ist ein entscheidender Schritt, um einen nachhaltigen Weg nach vorn zu schaffen und unsere geliebte Institution für eine glänzende Zukunft zu erhalten."

"Die Musiker des New York Philharmonic sind dem Vorstand dankbar für ihre finanzielle Unterstützung in diesen dunklen Tagen der Pandemie, als wir nicht auftreten konnten", erklärte der Verhandlungsführer, der Posaunist Colin Williams. "In Anbetracht der Herausforderungen dieser Zeit haben wir unseren Teil dazu beigetragen, die Institution zu erhalten, indem wir auf mehr als 20 Millionen Dollar unserer Gehälter verzichtet haben."

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