Ruhrtriennale endet mit 80 Prozent Auslastung

Das Theater- und Musikfestival Ruhrtriennale erwartet in diesem Jahr mehr als 60.000 Besucher. Kurz vor dem Festivalende am Sonntag seien 27.000 Tickets verkauft worden, teilten die Veranstalter am Mittwoch in Bochum mit. Das entspreche einer Auslastung von rund 80 Prozent. Hinzu kämen 34.000 Gäste bei kostenlos zugänglichen Formaten.

Ruhrtriennale-Intendantin Stefanie Carp

Ruhrtriennale-Intendantin Stefanie Carp

Intendantin Stefanie Carp zog eine positive Bilanz ihrer zweiten Saison: "Bei der Ruhrtriennale 2019 haben wir viele ungewöhnliche Kreationen gezeigt, die eine starke künstlerische Energie haben, sich mit unserer Gegenwart auseinandersetzen und lebendige und kontroverse Diskussionen auslösen", sagte sie.

Zu den vielbeachteten Produktionen gehörten Christoph Marthalers "Nach den letzten Tagen. Ein Spätabend", "All the good" der Needcompany und Kornél Mundruczós Inszenierung "Evolution" von György Ligetis "Requiem". Die meistbesuchten Vorstellungen waren den Angaben zufolge "Nach den letzten Tagen. Ein Spätabend", "Evolution", "Everything that Happened and Would Happen? und "Dido and Aeneas, Remembered".

Die diesjährige Ruhrtriennale bot 35 Produktionen und Projekte in 13 Spielstätten in Bochum, Duisburg, Essen und Gladbeck. Mehr als 800 Künstler aus 35 Ländern beschäftigten sich in Musiktheater, Schauspiel, Tanz, Konzerten und Installationen mit der privilegierten europäischen Existenz und den Auswirkungen der europäischen Dominanz.

Die nächste Ruhrtriennale soll im August und September 2020 stattfinden.

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