Berliner Konzerthaus-Intendant bleibt bis 2024

Der Intendant des Konzerthauses Berlin und des Konzerthausorchesters, Sebastian Nordmann (48), bleibt weitere fünf Jahre im Amt. Der Berliner Senat habe am Dienstag beschlossen, Nordmanns Vertrag bis 2024 zu verlängern, teilte die Kulturverwaltung mit. Der gebürtige Kieler leitet das Haus am Gendarmenmarkt seit 2009.

Sebastian Nordmann

Sebastian Nordmann

"Sebastian Nordmann hat das Konzerthaus für neue Ideen und damit auch für ein neues Publikum geöffnet, dabei Tradition und Innovation verbunden", sagte Kultursenator Klaus Lederer (Linke). "Ich freue mich, dass er zusammen mit dem neuen Chefdirigenten des Konzerthausorchesters, Christoph Eschenbach, die Verbindung künstlerischer Exzellenz mit breitenwirksamen neuen Formaten und einem hohen Anspruch an kulturelle Bildung für alle weiterentwickeln wird."

Nordmann erklärte, es sei "großartig, in der Musikmetropole Berlin wirken zu können". Er freue sich darauf, "weiterhin mit dem Konzerthausorchester und unserem Team das Kulturleben unserer Stadt mitzuprägen".

In seiner bisherigen Amtszeit am Konzerthaus Berlin hat Nordmann die Zahl der Eigenveranstaltungen von 283 im Jahr 2009 auf 355 (2017) erhöht. Zudem hat er zahlreiche neue Formate entwickelt. So brachte er mit dem damaligen Chefdirigenten Iván Fischer die "Mittendrin"-Konzerte in den Großen Saal. Dabei sitzt das Publikum direkt zwischen den Orchestermusikern.

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