Konzert-Tipp

Hélène Grimaud, Klavier

Hélène Grimaud, Klavier

Freitag, 05. Juni 2020 | 19:30 Uhr | Musical Theater Basel

Werke von Silvestrov, Debussy, Satie, Chopin und Schumann.

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Meister Klavierrezital mit Benjamin Engeli

Meister Klavierrezital mit Benjamin Engeli

Sonntag, 07. Juni 2020 | 19:00 Uhr | Konzertsaal Solothurn (CH)

Beethoven op 109, Ravel Miroirs, Chopin Polonaise Fantaisie op 61

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Aktuelles Interview

Adrian Brendel

Adrian Brendel im aktuellen Interview.

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"Tristan und Isolde"-Ausschnitte bewegen in Wiesbaden

Stehende Ovationen spendete das Publikum am Donnerstagabend im Großen Haus des Staatstheaters Wiesbaden für einen hochkarätigen, allerdings corona-bedingt reduzierten Maifestspielabend. Bassist René Pape als König Marke, Catherine Foster in der Rolle der Isolde und ein gewohnt stimmstarker Andreas Schager als Tristan begeisterten das ausverkaufte Haus mit Auszügen aus Wagners "Tristan und Isolde", die mit minimalistischen Gesten und Schwarz-Weiß-Filmausschnitten im Bühnenhintergrund angereichert waren.

Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Ausverkauft bedeutete unter Einhaltung der strengen Schutz- und Hygienevorschriften, dass 200 Karten von 1.000 Sitzplätzen vergeben werden durften und jede zweite Reihe frei und zusätzlich zwischen Besuchern jeweils drei leere Plätze bleiben mussten. Wegen Covid-19 fiel auch das überdimensionale Wagner-Orchester aus. Pianistin Alexandra Goloubitskaia übernahm am Flügel den aufwendigen Klavierauszug-Part und wurde am Ende mit dankbaren Bravo-Rufen überhäuft.

Foster gestaltete nicht nur Isoldes Zorn und ihr bewegtes Rachebedürfnis im Ausschnitt des ersten Aufzugs mit hochdramatischem Furor, sondern offenbarte im Duett "Nacht der Liebe" mit Schager zudem lyrischen Atem und fließende Melismen. Nachhaltigen Eindruck hinterließ auch Pape mit Markes bewegter Tristan-Anklage "Tatest Du's wirklich". Schagers schmetternder Tenor wirkte dagegen bisweilen überzeichnet. Auch der Mezzosopran Margarete Joswigs als Brangäne überzeugte nicht durchgängig. Viel bejubelt wurde dagegen Violinistin Lidia Baich, die den Abend gemeinsam mit Pianistin Goloubitskaia und dem ersten Satz von Beethovens Kreutzer-Sonate eröffnete. "Eine Gelegenheit, Beethovens Geburtstag gleich mit zu feiern", erklärte Intendant Uwe Eric Laufenberg diese Programmeröffnung.

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