Konzert-Tipp

«Beethoven Zelebriert» - Midori

«Beethoven Zelebriert» - Midori

Sonntag, 01. März 2020 | 18:30 Uhr | KKL Luzern

Unser Beitrag zum Beethoven-Jahr 2020! Im Mittelpunkt: das Jahr 1806, Entstehungsjahr des Violinkonzertes D-Dur op. 61, Beethovens einzigem Beitrag zu dieser Gattung, und seiner 4. Sinfonie B-Dur op. 60.

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Fazil Say, Klavier

Fazil Say, Klavier

Donnerstag, 20. Februar 2020 | 19:30 Uhr | Casino Bern

«Er kennt die Zartheit und das Feuer»

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Aktuelles Interview

Giovanni Allevi

Giovanni Allevi im aktuellen Interview.

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Trauer um Sopranistin Mirella Freni

Die Musikwelt trauert um die italienische Sopranistin Mirella Freni. Große Opernhäuser und Berufskollegen würdigten am Montag die Sängerin, die am Sonntag im Alter von 84 Jahren gestorben ist. "Wer Mirella Freni einmal gehört hatte, konnte ihre wundervolle Stimme nie vergessen", erklärte Helga Rabl-Stadler, Präsidentin der Salzburger Festspiele. Bei dem Festival war Freni 14 Sommer lang zwischen 1966 und 1980 zu Gast.

Mirella Freni (1935-2020)

Mirella Freni (1935-2020)

"Mirella Freni war eine Institution", betonte "persönlich tief betroffen" der Wiener Staatsoperndirektor Dominique Meyer. Es mache ihn sehr traurig, "dass diese Sängerin, die zu den Allergrößten des 20. Jahrhunderts gehörte, nicht mehr bei uns ist. Sie wird uns künstlerisch, pädagogisch und menschlich sehr fehlen." Mit ihrem Debüt im Haus am Ring 1963 als Mimi in "La Bohème" begann Frenis Weltkarriere.

"Modena und die Welt haben Mirella Freni verloren", schrieb der Bürgermeister von Frenis Geburtsstadt, Gian Carlo Muzzarelli, auf Facebook. "Eine großartige Stimme aus Modena hat uns verlassen, eine Frau, eine Künstlerin und eine Freundin, die den Namen unserer Stadt mit erhobenem Kopf um die Welt getragen hat und mit Applaus für ihre außergewöhnliche Kunst erklingen ließ."

Der italienische Dirigent Enrique Mazzola teilte auf Twitter seine Erinnerung an Freni als "ein Exempel für harte Arbeit, Demut, Kollegialität, mit dem schönsten Lächeln und semplicità (Einfachheit)". Der Tenor Francesco Meli nahm in einem Tweet "Abschied von der unermesslichen Protagonistin einer glorreichen Ära der italienischen Oper, in Italien und in der Welt".

Die von Herbert von Karajan entdeckte und geförderte Freni arbeitete auch mit Dirigenten wie Claudio Abbado und Riccardo Muti zusammen. Sie sang mit großen Kollegen wie José Carreras, Plácido Domingo, Christa Ludwig und insbesondere Luciano Pavarotti (1935-2007), ihrem Freund aus Kindheitstagen aus ihrer gemeinsamen Geburtsstadt Modena. Nach 50-jähriger Karriere trat sie 2005 von der Bühne ab. Einer Meldung der italienischen Nachrichtenagentur Ansa zufolge starb die Sängerin nach längerer Krankheit zu Hause.

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