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Konzert zur Weihnacht im Fraumünster

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Berührende Musik, die anders ist als vieles, was gewöhnlich zu erklingen pflegt:
Musik zum Fest und zur stillen Stunde

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Offenbach: Pomme d’Api & Pépito

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Theaterpreis Der Faust würdigt Projekte der Saison

Der Deutsche Theaterpreis Der Faust hat in diesem Jahr auf den Wettbewerbsgedanken verzichtet. Bei der Verleihung am Samstag in der Staatsoper Hannover stand vielmehr die Solidarität der Künste im Vordergrund. In einer Retrospektive wurden 66 Inszenierungen und Projekte der vergangenen Spielzeit präsentiert. Sie sollten zeigen, wie Künstler mit innovativen, ästhetischen und pandemiegerechten Konzepten schnell und kreativ auf die Krise reagiert haben.

Verleihung Perspektivpreis des Deutschen Theaterpreises Der Faust

Verleihung Perspektivpreis des Deutschen Theaterpreises Der Faust

Zwei Auszeichnungen wurden aber doch noch vergeben. Das "Orchester im Treppenhaus" aus Hannover erhielt einen Perspektivpreis. Dem Kammerorchester gelinge es, "in allen Aspekten des Konzert-Betriebes neue, zeitgenössische Wege zu gehen", lobte die Jury. Das Ensemble um den künstlerischen Leiter und Dirigenten Thomas Posth habe es sich zur Aufgabe gemacht, "aus den gewohnten Strukturen des Konzertsaals auszubrechen und neue spielerische Hörformate zu entwickeln". Außerdem wurde die Schauspielerin Nicole Heesters mit dem Preis für das Lebenswerk geehrt.

Das Bühnenprogramm des Theaterpreises fand ohne Saalpublikum statt, wurde aber als Livestream übertragen. Dazu hatte sich der Deutsche Bühnenverein aufgrund steigender Corona-Infektionszahlen kurzfristig entschieden. Die Veranstaltung selbst wäre zwar gut und sicher nach 2G-Regeln möglich gewesen, unbeschwerte Begegnungen beim anschließenden Fest jedoch nicht, hieß es. Zudem wollte man bundesweite Reisen vermeiden. 2020 gab es pandemiebedingt nur eine vorproduzierte Aufzeichnung, die auf der Website der Veranstalter gezeigt wurde.

Der zum 16. Mal verliehene Faust würdigt Kulturschaffende, deren Arbeit wegweisend für das deutsche Theater ist. Die Auszeichnung wird von der Kulturstiftung der Länder, der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste, dem Deutschen Bühnenverein und einem jährlich wechselnden Bundesland vergeben. Über die Preisträger hat eine fünfköpfige Jury entschieden, die von der Akademie der Darstellenden Künste benannt wurde.

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