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Stadt Baden-Baden kauft Festspielhaus

Die Stadt Baden-Baden übernimmt zum 1. Juli 2020 das Gebäude des Festspielhauses. Das Eigentum an der Immobilie geht für 18,4 Millionen Euro auf die Stadt über. Oberbürgermeisterin Margret Mergen (CDU) und Festspielhaus-Intendant Benedikt Stampa unterzeichneten am Montag einen "Mietvertrag mit Zweckbindungsvereinbarung" über eine Laufzeit von zunächst 25 Jahren.

Festspielhaus Baden-Baden

Festspielhaus Baden-Baden

Der laufende Betrieb des Hauses wird weiterhin von der Festspielhaus und Festspiele gGmbH finanziert, die auch die Programmhoheit behält. Die Stadt stellt wie bisher die spielfertige Bühne zur Verfügung und sorgt für den Unterhalt des Gebäudes. "Die Festspielhaus-Betriebsgesellschaft hat nun eine neue Vermieterin und ist eine entsprechend glückliche Mieterin", sagte Stampa.

Die Verpflichtung zum Kauf der Festspielhaus-Immobilie geht auf eine Vereinbarung aus dem Jahr 1996 zurück. Zu diesem Zweck hat die Stadt 2010 eine 100-prozentige Tochtergesellschaft gegründet. Für den Erwerb hat sie bislang 7,1 Millionen Euro zurückgestellt. Über die fehlenden 11,3 Millionen Euro nimmt sie einen Kredit auf.

"Das Festspielhaus ist der kulturelle Leuchtturm für Stadt und Region", betonte Mergen. "Es hat eine starke nationale und internationale Strahlkraft und spielt in der Champions League der Konzert- und Opernhäuser." Das 1998 eröffnete Gebäude ist mit seinen 2.500 Plätzen die größte Opernbühne in Deutschland.

Die jährlichen Unterhaltskosten des Festspielhauses in Höhe von rund 3,6 Millionen Euro seien für die Stadt Baden-Baden "sehr gut investiert", erklärte Intendant Stampa. Mit rund 50 bis 60 Millionen Euro Kaufkraftzufluss und einem noch höheren "Kunstkraftzufluss" stehe man europaweit bestens da, sagte er mit Bezug auf zwei Studien der Universität St. Gallen.

Wegen der Corona-Pandemie musste das Haus den Spielbetrieb Mitte März einstellen. "Wir arbeiten im Moment daran, einen neuen Spielplan für den Herbst zu entwickeln", sagte Stampa. Den Sommer 2020 nutze man für Sanierungsmaßnahmen und die teilweise Neu-Verkabelung des Hauses im Zuge der Digitalisierung.

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