Konzert-Tipp

Hélène Grimaud, Klavier

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Freitag, 05. Juni 2020 | 19:30 Uhr | Musical Theater Basel

Werke von Silvestrov, Debussy, Satie, Chopin und Schumann.

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Meister Klavierrezital mit Benjamin Engeli

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Sonntag, 07. Juni 2020 | 19:00 Uhr | Konzertsaal Solothurn (CH)

Beethoven op 109, Ravel Miroirs, Chopin Polonaise Fantaisie op 61

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Aktuelles Interview

Ragnhild Hemsing

Ragnhild Hemsing im aktuellen Interview.

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So 24.05.2020

VERSCHOBEN: Revolutionär, Visionär, Romantiker – Beethoven-Triozyklus Konzert IV

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Konzerttitel
VERSCHOBEN: Revolutionär, Visionär, Romantiker – Beethoven-Triozyklus Konzert IV
Datum
So 24.05.2020
Beginn des Konzertes
11:30

Mitwirkende

Name des Ensembles
Schweizer Klaviertrio

Solistinnen/Solisten
Angela Golubeva - Violine
Joël Marosi - Violoncello
Martin Staub - Klavier

Programm

Das letzte Konzert des Zyklus umfasst nochmals die ganze Bandbreite des Beethovenschen Genies. Das dritte Trio des Opus 1 in c-Moll erregte schon bei seiner Uraufführung grosses Staunen. Seine wilde Dramatik veranlasste Haydn sogar zum Ratschlag an den jungen Kollegen, es nicht herauszugeben. Dieser Rat kam bei Beethoven aber sehr schlecht an und zum Glück ignorierte er ihn gänzlich. Das Trio trug nach seiner Veröffentlichung denn auch wesentlich zum raschen Aufstieg Beethovens in der Wiener Musikwelt bei. Die Variationen über das populäre Lied „Ich bin der Schneider Kakadu“ zeigen einmal mehr die Meisterschaft des Komponisten, aus einem simplen Thema charakterstarke und humoristisch-verspielte Veränderungen zu entwickeln. Neben dem Erzherzogtrio verkörpert wohl das zweite Trio des Opus 70 am meisten Beethovens romantische Seite. So entfaltet sich im dritten Satz eine ganz und gar subjektivierte Klangwelt, welche die nachfolgende, romantische Komponistengeneration nachhaltig fasziniert hat. Wendungen, die Schubert und auch Schumann vorwegzunehmen scheinen, sind darin zu hören. Ebenso erscheint hier der Melodiker Beethoven mit einer quasi unendlichen Melodie. Beethoven wird nicht müde, diese kantable Linie wieder und wieder auszusingen, so wie es kurz darauf auch Schubert tun wird. Überhaupt lebt dieses Trio von seinem melodischen Reichtum und im letzten Satz von einem überraschenden Wechsel von heiter vorwärtsdrängenden Teilen mit Kadenzeinschüben aller Instrumente.

Beethovens Musik: Überwältigend wie eine Naturgewalt! Sie markiert den Beginn einer neuen Epoche an der Schwelle von der Klassik zur Romantik. Zu Beethovens 250. Geburtstag legte das international bekannte Schweizer Klaviertrio eine hochgelobte Gesamteinspielung beim deutschen Label audite vor. „So klingt Kammermusik der Spitzenklasse." schrieb darüber beispielsweise das renommierte FonoForum.

In einem einmaligen Projekt führt das Schweizer Klaviertrio im Beethoven-Jahr 2020 alle seine Werke für Klaviertrio in vier kommentierten Konzerten innerhalb eines Wochenendes auf. Zwei dieser Trios erklingen dabei mit der von Beethoven selbst alternativ zur Violine eingesetzten Klarinette, interpretiert vom bekannten Klarinettisten Fabio Di Càsola, der den Konzerten damit eine weitere Klangfarbe hinzufügt. Dabei ergibt sich eine faszinierende Gesamtschau über die ganze Entwicklung der Musiksprache Beethovens, von den Jugendwerken aus der Bonner Zeit über die erstaunlichen drei Trios des op. 1 aus seiner ersten, klassischen Schaffensperiode und die der mittleren Periode zuzurechnenden Trios op. 70 bis hin zum Erzherzog-Trio op. 97, das am Beginn seines Spätwerks und an der Schwelle zur Romantik steht. Das Schweizer Klaviertrio spielt dabei neben den bekannten Werken auch das Trio op. 38, eine von Beethoven selber stammende Umarbeitung seines Septetts op. 20 zum Klaviertrio, verschiedene Variationenwerke und Trios aus der frühen Bonner Zeit. Die Philosophie der Aufführungsreihe mit Beethovens Klaviertrios ist es, die Werke nicht chronologisch anzuordnen, sondern kontrastreiche Programme zu gestalten mit einer Mischung aus früheren und späteren Werken sowie der Variationen. Dem Hörer sollen mit diesen spannungsreichen Konzertprogrammen unmittelbare Vergleiche zwischen Beethovens verschiedenen Schaffensphasen ermöglicht werden.

Das Schweizer Klaviertrio möchte mit diesen Konzerten seine Lust und Freude an Beethovens unerschöpflichem Ideenreichtum und seiner auch heute noch taufrischen Musik weitergeben an sein Publikum.

Programm:
Klaviertrio c-Moll op. 1 Nr. 3
Variationen G-Dur op.121a über „Ich bin der Schneider Kakadu“
Klaviertrio Es-Dur op. 70 Nr. 2

Adresse

Veranstaltungsort
Adresse
Giessbach
PLZ/Ort
3855 Brienz
Land
Schweiz

Vorverkaufsstellen für Konzertkarten

Telefonnummer: 033 952 25 25: bis 3. April Mo - Do: 9.00 - 14.00 Uhr ab 4. April: täglich bis 20.00 Uhr

URL des Veranstalters

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