Konzert-Tipp

Rudolf Buchbinder

Rudolf Buchbinder

Do, 2. Mai 2019, 19.30 Uhr, Tonhalle Maag Zürich

Rudolf Buchbinder (Klavier), Willi Zimmermann (Konzertmeister), Zürcher Kammerorchester

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Sabine Meyer

Sabine Meyer

Di, 7. Mai 2019, 19.30 Uhr, Tonhalle Maag Zürich

Sabine Meyer (Klarinette), Alliage Quintett

 

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Nicolas Altstaedt

Nicolas Altstaedt

So, 5. Mai 2019, 16.00 Uhr, Schauspielhaus Zürich, Pfauen

Nicolas Altstaedt (Violoncello und Leitung), Daniel Hope (Music Director), Zürcher Kammerorchester

 

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SJSO mit Kai Bumann und Flötist Dieter Flury

SJSO mit Kai Bumann und Flötist Dieter Flury

Sonntag, 28. April 2019, 11.00 Uhr, Martinskirche Basel
Schweizer Jugend-Sinfonie-Orchester
Kai Bumann, Leitung
Dieter Flury, Flöte
Werke von Mozart und Bruckner

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Festival Strings Lucerne mit Jan Lisiecki

Festival Strings Lucerne mit Jan Lisiecki

Do, 2. Mai 2019, 19.30 Uhr, KKL Luzern
Jan Lisiecki spielt Chopin Klavierkonzert
Nr. 1 e-Moll
Schubert/Mahler: Der Tod und das Mädchen
Festival Strings Lucerne, Leitung Daniel Dodds
Foto © Christoph Köstlin

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Resurrectio Domini - Bachkantaten zu Ostern

Resurrectio Domini - Bachkantaten zu Ostern

So, 21.4.19, 10.00 Uhr | Mo, 22.4 & Di, 23.4.19, 17.00 Uhr, Peterskirche Basel
Julia Kirchner (S), Dina König (A), David Munderloh (T), Raitis Grigalis (B), Basler Madrigalisten (Raphael Immoos), Musica Fiorita (Daniela Dolci) - Drei Konzerte im Rahmen der Ostergottesdienste.

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Aktuelles Interview

Amit Peled

Amit Peled im aktuellen Interview.

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Padrissa überzeugt mit "Karl V." an Bayerischer Staatsoper

Zwar hatten sich die Reihen nach der Pause spürbar gelichtet, aber von dem interessiert gebliebenen Publikum gab es für die Premiere von Ernst Kreneks "Karl V." an der Bayerischen Staatsoper am Sonntagabend geradezu euphorischen Applaus. Durchaus zu Recht, denn so spröde man die in Deklamation und Zwölftonreihen gefassten Beichterinnerungen des dem Tode nahen Ex-Kaisers auf die Bühne bringen könnte, so eindrucksvoll gelang die Neuinszenierung.

"Karl V."

"Karl V."

Fast zwingend muss man Kreneks aphorismenreichem Libretto und dem ernsten Thema überraschende, aber auch überzeitliche Bilder zuordnen. Hier zeigte sich Carlus Padrissa mit seinem Team (von La Fura dels Baus) als Meister der Szene, der Dynamik, des Überblicks, mit spektakulärem Gebrauch der Bühnentechnik, aber feinem Gespür gegen das Zuviel.

Musikalisch waren Kreneks Klänge und Rhythmen (voller Trommeln, Glocken, Becken, Gongs, Donnermaschine und -blech) bei Erik Nielsen und dem Bayerischen Staatsorchester in souveränen Händen, und das Sängerensemble wirkte homogen. Bo Skovhus ist in dieser Rolle schlicht unschlagbar, deklamatorisch brillant und sängerisch wie mühelos charakterformend. Unter den vielen seiner ihm in den letzten Stunden erscheinenden Lebensbegleiter überzeugten Okka von der Damerau (Juana), Michael Kraus (Luther), Peter Lobert (Sultan Soliman) besonders.

Keine Frage, das Haus am Max-Joseph Platz bricht mit dieser Produktion endlich einmal eine Lanze für dodekaphones Musiktheater. Nur hingehen und sich begeistern lassen muss man noch selber. Die letzte Vorstellung am 23. Februar (19:00 Uhr) ist als kostenloser Live-Stream auf staatsoper.tv zu sehen.

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