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Die legendäre Martha Argerich spielt Beethoven

Die legendäre Martha Argerich spielt Beethoven

Freitag, 13. September 2019 | 19:30 Uhr | Casino Bern

Orchestra della Svizzera Italiana

Charles Dutoit, Leitung

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Sebastian Klinger

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Oper Halle erhält Theaterpreis des Bundes

Die Oper Halle hat den Theaterpreis des Bundes 2019 erhalten. Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) verlieh die Auszeichnung am Montag in Gera an elf Bühnen aus dem gesamten Bundesgebiet. Der mit jeweils 75.000 Euro verbundene Preis richtet sich an kleine und mittlere Bühnen, die aufgrund ihres künstlerischen Gesamtprogramms, durch außergewöhnliche Produktionen oder strukturelle Zukunftsentscheidungen bundesweite Aufmerksamkeit und Wertschätzung erfahren.

Opernhaus Halle

Opernhaus Halle

Die Oper Halle habe unter der Intendanz von Florian Lutz mit einem neuen ästhetischen Programm überregionale Strahlkraft gewonnen, lobte die Jury. Sein experimentelles Musiktheater habe dem jungen Leitungsteam schnell die Aufmerksamkeit des Fachpublikums und etliche Auszeichnungen beschert. Mit ihrer "Raumbühne" lade die Opern-Sparte auch die anderen Theater der Bühnen Halle ein, das Verhältnis von Künstlern und Zuschauern neu auszuprobieren. In Vor- und Nachgesprächen suche die Oper verstärkt den Kontakt zu ihrem Publikum.

Die weiteren Preisträger sind das Theater Thikwa (Berlin), das Piccolo Theater (Cottbus), das Theater Erlangen, die Theaterwerkstatt Pilkentafel (Flensburg), das Boat People Project (Göttingen), das Helios Theater (Hamm), das Puppentheater Magdeburg, das Landestheater Schwaben (Memmingen), der Ringlokschuppen Ruhr (Mülheim) und das Theater Rampe (Stuttgart). Insgesamt hatten sich 119 Theater beworben. Der Theaterpreis wird seit 2015 alle zwei Jahre vergeben.

"Wir blicken auf eine unglaublich lebhafte Theaterlandschaft, die in ihrem regionalen Angebot und in ihrem gesellschaftlichen Engagement weltweit ihresgleichen sucht", sagte Grütters laut einer vorab verbreiteten Mitteilung. Theater seien kein dekorativer Luxus, den man sich nur in Zeiten gut gefüllter Kassen leiste. "Als Verhandlungsorte gesellschaftlicher Widersprüche sind sie heute wichtiger denn je, weil sie Menschen miteinander ins Gespräch bringen", betonte die Ministerin.

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