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Musikfestival "Heidelberger Frühling" abgesagt

Der 25. "Heidelberger Frühling" ist abgesagt worden. Das vom 20. März bis 18. April 2021 geplante Musikfestival könne wegen fehlender Planungssicherheit nicht stattfinden, teilten die Veranstalter am Freitag mit. "Den Jubiläumsjahrgang eines Festivals abzusagen, das man vom ersten Jahr an mit aufgebaut hat, fällt schwer", erklärte Intendant Thorsten Schmidt. Die jüngsten Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz zur Pandemiebekämpfung seien mit so vielen Unwägbarkeiten behaftet, "dass uns keine andere Möglichkeit bleibt". Geplant waren 92 Veranstaltungen mit 475 Künstlern aus aller Welt.

Heidelberger Frühling

Heidelberger Frühling

"Es ist bitter, dass Bund und Länder der Kultur immer noch keine verlässliche Perspektive bieten", sagte Heidelbergs Oberbürgermeister Eckart Würzner (parteilos). "Es reicht längst nicht mehr, nur Dinge zu verbieten." Gerade Kulturveranstaltungen könne man mit engmaschigen Hygienekonzepten absichern, etwa mit einer Kombination aus Besucherregistrierung und freiwilliger Kontaktverfolgung per App.

Nach der Absage des Festivals 2020 habe man hart darum gekämpft, für dieses Jahr ein Programm zu realisieren, "das unter pandemischen Bedingungen künstlerisch überzeugt und betriebswirtschaftlichen solide durchgeführt werden kann", betonte Schmidt. Für eine Institution, die 73 Prozent ihrer Budgets durch Ticketverkäufe und Sponsoring decken muss, stelle das eine besondere Herausforderung dar.

Für Künstler und Veranstalter sei es eine niederschmetternde Erfahrung, stets als verzichtbar ans Ende von Öffnungsszenarien gesetzt zu werden, bekräftigte Schmidt. "Man könnte meinen, Kultur sei gesundheitsgefährdend." Er begrüße alle sinnvoll eingesetzten Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie ausdrücklich. "Bei der Formulierung von Öffnungsszenarien allerdings Studien zur Gefährdungssituation in Theatern und Konzerthäusern zu ignorieren, demaskiert Äußerungen auf der politischen Bühne zur Bedeutung von Kunst und Kultur für die Gesellschaft als reine Lippenbekenntnisse."

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