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Ministerin für bessere soziale Absicherung von Künstlern

Schleswig-Holsteins Kulturministerin Karin Prien (CDU) sieht in der Corona-Pandemie eine große Herausforderung für die Kulturszene ihres Landes. Die Folgen, etwa bei der Publikumsentwicklung, müssten die Politik ebenso beschäftigen wie eine grundsätzlich bessere soziale Absicherung von Künstlern, erklärte die Ministerin am Donnerstag bei der Vorstellung des dritten Kulturberichts des Landes.

Karin Prien

Karin Prien

"Die Pandemie war und ist eine Zäsur und mitunter auch eine existenzielle Herausforderung", sagte Prien. "Aber sie war auch ein gemeinsames Lernen: dass Kunst und Kultur lebensnotwendig sind, dass sich Kreativität einen Weg sucht." Heute könne man feststellen, dass die vielfältigen Stimmen der Kultur gesellschaftlich gehört werden.

Das gewachsene Bewusstsein der gemeinsamen Verantwortung von Land und Kommunen für die Kultur sei in der Pandemie eine belastbare Basis für schnelle Abstimmungen und kurze Wege gewesen. "Vor dem Hintergrund zu erwartender angespannter Haushaltslagen in den kommenden Jahren sind Verlässlichkeit, Vertrauen und Gestaltungsspielräume durch intelligente Allianzen wichtiger denn je", betonte Prien.

Schleswig-Holstein verfüge über eine einzigartige Kulturszene, erklärte die Ministerin. Dazu zählten drei kommunale und sechs aus dem Landeshaushalt geförderte freie Theater, vier professionelle und drei semi-professionelle Orchester, 22 öffentliche Musikschulen sowie 243 Museen, 154 Büchereien, 142 Volkshochschulen und zahlreiche andere Einrichtungen.

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