Konzert-Tipp

Wein, Tanz & Gesang - Oni Wytars

Wein, Tanz & Gesang - Oni Wytars

So 24. September - 17:00
HERBSTFESTIVAL ALTE MUSIK: Wein, Tanz & Gesang - Oni Wytars
La Follia
Kirche St.Peter

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Camerata & Literatur

Camerata & Literatur

Samstag, 23.9.2017, 19.30 Uhr, Sonntag, 24.9.2017, 11.00 UhrAuf verwachsenem Pfade
Thomas Demenga, Violoncello
Thomas Sarbacher, Sprecher
Igor Karsko, Leitung
CAMERATA ZÜRICH

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Rolando Villazón

Rolando Villazón

Rolando Villazón – einer der weltweit erfolgreichsten Tenöre – kehrt zu den Wurzeln der romantischen italienischen Gesangstradition zurück und präsentiert mit „Schätze des Belcanto“ eine wunderbare Liederauswahl der romantischen Belcanto Zeit am Samstag, 7. Oktober 2017 im KKL Luzern.

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Martha Argerich und Sergei Babayan, Klavier

Martha Argerich und Sergei Babayan, Klavier

Di 26.09.2017 | 19:30 | Musical Theater
Werke von Sergei Prokofiew, Wolfgang Amadeus Mozart, Sergei Prokofiew

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Wein, Tanz & Gesang - Danza Antica

Wein, Tanz & Gesang - Danza Antica

So 01. Oktober - 17:00
HERBSTFESTIVAL ALTE MUSIK: Wein, Tanz & Gesang - Danza Antica
Aufforderung zum (baroque) Tanz
Kirche St.Peter

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Aktuelles Interview

Rolando Villazón

Rolando Villazón im aktuellen Interview.

Zum Interview...

reinhören - Musikperformance auf dem Münsterplatz Basel im Mai
Bald geht es los – der Münsterplatz Basel wird in einem neuen musikalisch performativen Licht erscheinen durch einen temporären Musikpavillon, der sich in den charakteristischen Baumhain des Kleinen Münsterplatzes einfügen wird.

Der kubische Bau, dessen einzelne Bauelemente gekonnt die physikalischen Gesetzmässigkeiten von Musikintervallen aufgreifen, wird für zwei Wochen, vom 11. bis 25. Mai, Raum für täglich stattfindende achtstündige Musikperformances geben. Eingeweiht wird der von den beiden Studierenden der FHNW Hochschule für Szenographie und Innenarchitektur, Stefan Waser und Adrian Beerli, entworfene Pavillon durch den international bekannten Pianisten und Dirigenten Marino Formenti. Marino Formenti, der immer wieder durch bestechende experimentelle Konzertformen Aufsehen erregt, wird gemäss der Architektur des Musikpavillons die Zuhörer zum „reinhören“ über die ersten fünf Tage anregen. Sitzend, liegend, schlafend, stehend oder umhergehend können die Besucher seiner Musik lauschen und sich auf eine zeitlich ungezwungene Reise in unterschiedliche Klangwelten, von Schubert über Cage, Meldau, Nirvana und Celentano, mitnehmen lassen.

Der Reigen an sparten- und stilübergreifenden Vorstellungen wird vom 16. bis zum 23. Mai täglich variierend von renommierten Ensembles aus Basel, Zürich, Berlin und der Westschweiz fortgesetzt: eine szenisch, musikalische Lesung mit klassisch neapolitanischer Musik von Monika Zeiner und Marinafon, die Vertonung von Raymond Queneaus „Exercices de style“ (u.a. mit Marcus Weiss und Fred Frith) und dafür neu geschaffene Kompositionen der Ensembles Zafraan und Eunoia werden zu erleben sein. Zudem kommt die für Basel bedeutende Totentanzmusik in transformierter Form (Ensemble arcimboldo) wie auch die Erstaufführung von Basler Tanzmusik aus der Sammlung der Baselbieterin Hanny Christen durch Gruppe Hanneli-Musig zum Zuge.

Auch werden gesellschaftspolitisch relevante Themen wie Flucht und Immigration in „Lampedusa“ (Daniel Hellmann, Ursina Greuel) und die Auseinandersetzung mit historisch informierten und heutigen Spielpraktiken und Instrumenten (Ensemble Tétraclavier) aufgenommen.

Die Musikdarbietungen suchen den Austausch auf Augenhöhe mit dem Publikum, bis hin zur Möglichkeit das Programm mitauszuwählen, wie beim Ensemble Théleme/ So-loVoices, oder an räumlichen und klanglichen Spielen teilzunehmen wie bei der „Résonance Box“ von Abrill Padilla und dem Ensemble arcimoldo.

Frei in der Platzwahl, im Kommen und Gehen, im Verweilen und Wiederbesuchen der täglich von 14 – 22 Uhr stattfindenden Performances, steht jedem Interessierten der Zutritt in den Musikpavillon eintrittsfrei zu.

Den Initiatoren von „reinhören“, dem Verein Pro Münsterplatz e.V., ist es das grosse Anliegen, im Gemeingang mit den Behörden, eine in Einklang mit dem Platz stehende Bespielung aufzuzeigen und auf eine neue Reise des Musikerlebens einzuladen. Weder eine Geräuschkulisse noch eine einengende Bebauung bringt „reinhören“ mit sich. Im Gegenteil: die Atmosphäre des Münsterplatzes ist der Aufhänger für die Darbietungen und die Architektur des Musikpavillons. Jeglicher Kommerz bleibt aussen vor durch den eintrittsfreien Besuch und den Verzicht auf Konsumation sowie Bewirtung im Pavillon.

Finanziell ermöglicht wurde der Erstling durch die tatkräftigen Zuwendungen von Privatpersonen, Firmen und gemeinnützigen Stiftungen. Die Stadt Basel hat sich mit einer Summe von 50‘000.- CHF über den Swisslos Fonds beteiligt. Ausschlaggebend beigetragen zur Realisierung hat die Christoph Merian Stiftung, die den wieder aufbaubaren Musikpavillon mit 115‘000.- CHF aus dem Ertragsanteil Einwohnergemeinde unterstützt. Im Weiteren ist geplant, dass die die Hochschule für Kunst und Gestaltung der FHNW den Pavillon auf dem Freilager Platz im Dreispitz erneut nutzen wird.

Der Verein pro Münsterplatz und seine Helfer haben keinerlei Mühen und Aufwände gescheut, um die Finanzierung sichern zu können, wobei jegliches Engagement derenseits ehrenamtlich aufgebracht wird. Befürwortung ohne Vorbehalte kommt von allen Anrainern und Nutzern des Münsterplatzes, die in „reinhören“ eine angemessene und den Münsterplatz positiv hervorhebende Belebung sehen.
„reinhören“ lädt ein, Musik anders zu hören und neu zu erleben, wobei jeder sich nicht die Chance entgehen lassen sollte, im Musikpavillon reinzuhören.

KONTAKTDETAILS
info@reinhoeren.ch
Felicia Maier
Moni Gelzer
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