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Jeremiah

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"La Sonnambula" an Deutscher Oper Berlin gefeiert

Vincenzo Bellinis relativ selten gespielte "La Sonnambula" hat am Samstagabend an der Deutschen Oper Berlin begeistert. Die Inszenierung von Jossi Wieler und Sergio Morabito bekam in dem ausverkauften Haus langanhaltenden Applaus. Besonders die russische Sopranistin Venera Gimadieva in der Titelpartie und der mexikanische Tenor Jesús León als Elvino wurden vom Publikum gefeiert.

"La Sonnambula"

"La Sonnambula"

Die kurzweilige Regie brachte die Zuschauer immer wieder zum Lachen. Die Solisten und der Chor überzeugten sowohl sängerisch als auch schauspielerisch. Kapellmeister Stephan Zilias, der für den kurzfristig zurückgetretenen Diego Fasolis am Pult stand, führte das Tempo sehr sängerfreundlich.

Das Regieduo Wieler/Morabito hat auf Einladung der Deutschen Oper seine Stuttgarter Inszenierung der Belcanto-Oper von 2012 in Berlin neu einstudiert. Die Produktion wurde damals von den Kritikern der Zeitschrift "Opernwelt" zur "Inszenierung des Jahres" gekürt. Mit Wieler, der bis Sommer 2018 Intendant an der Stuttgarter Staatsoper war, will die Deutsche Oper die Zusammenarbeit in der Zukunft fortsetzen.

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