Konzert-Tipp

Zwischentöne - Kammermusikfestival Engelberg

Zwischentöne - Kammermusikfestival Engelberg

25. bis 27. Oktober 2019 «Ainsi la nuit»

Kammermusik hautnah: das bietet das Kammermusikfestival Zwischentöne mit 7 Konzerten im stimmungsvollen Barocksaal des Klosters Engelberg.

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ZKO-Saisoneröffnung

ZKO-Saisoneröffnung

Di, 22.10.2019, 19:30 Uhr

Tonhalle Maag Zürich

Daniel Hope (Music Director), Zürcher Kammerorchester

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Heidi Schmid (Violin) & Tatiana Chernichka (Klavier)

Heidi Schmid (Violin) & Tatiana Chernichka (Klavier)

18. Oktober 2019 | 19:00 Uhr | Bern

19. Oktober 2019 | 17:00 Uhr | Zofingen

20. Oktober 2019 | 18:00 Uhr | Alpnach Dorf

Werke von Beethoven, Bach und Franck 

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Roland Müller - Live in Baden

Roland Müller - Live in Baden

Freitag, 18. Oktober 2019 | 19:30 Uhr | Sebastianskapelle Baden (AG)

Roland Müller spielt für notleidende Tiere & Menschen. David Russell selbst sagte über Müllers Gitarrenspiel: "Ich kenne nur wenige Gitarristen, die so interessant spielen".

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R1 Barbare Tataradze, Klavier

R1 Barbare Tataradze, Klavier

Montag, 14. Oktober 2019 | 19:30 Uhr | Volkshaus Basel (Unionsaal)

Scarlatti, Haydn, Chopin, Rachmaninoff, Prokofjew

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Renaud Capuçon Violine / Nelson Goerner Klavier

Renaud Capuçon Violine / Nelson Goerner Klavier

Samstag, 02. November 2019 | 19:30 Uhr | Casino Bern

«Der smarte Jahrhundertgeiger erstmals im renovierten Casino»

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Mischa Maisky spielt Schumann und Bruch

Mischa Maisky spielt Schumann und Bruch

Mi 16. / Fr 18.10.19 Stadthaus Winterthur

Musikkollegium Winterthur, Thomas Zehetmair (Leitung), Mischa Maisky (Violoncello)

Unter den weltbedeutenden Cellisten ist er der expressive Romantiker. Wenn Maisky spielt, scheint er der Musik bis auf ihren Seelengrund zu schauen.

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Arabella Steinbacher «La Bella Vita»

Arabella Steinbacher «La Bella Vita»

Donnerstag, 24. Oktober 2019 | 19:30 Uhr | KKL Luzern

Erstmalige Präsentation beider Stradivari-Geigen im Bachs "Doppelkonzert"

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Aktuelles Interview

Manfred Honeck

Manfred Honeck im aktuellen Interview.

Zum Interview...

"Król Roger": Bildstarke Strenge zu verführerischem Klangrausch

Mit Karol Szymanowskis Musiktheater "Król Roger" feierte am Sonntagabend ein weiterer Saisonhöhepunkt an der Frankfurter Oper umjubelte Premiere. Großen Beifall fand die strenge schwarz-weiß Optik des preisgekrönten Bühnenbildners Johannes Leiacker, der einen kippenden Kirchengiebel aufspannte und im Verein mit dem autoritären Schwarz der Kostüme von Jorge Jara und der sensiblen Personenregie Johannes Eraths den überwältigenden Klängen Szymanowskis klare Formen gegenüber stellte.

"Król Roger"

"Król Roger"

So verlegte der Regisseur die Vorgänge um den verführerischen Hirten, der zuerst die Regentin Roxana, danach das in engem Moralkorsett eingezwängte Volk und schließlich Normannenkönig Roger selbst zu innerer Erneuerung und sinnlicher Ekstase bewegt, zunehmend in die einsamen Innenwelten der Titelpartie. Der in Frankfurt debütierende polnische Bassbariton ?ukasz Goli?ski wurde als König Roger ebenso gefeiert wie die glänzenden Ensemblemitglieder Sydney Mancasola als blühende Roxana und Gerard Schneider in der Rolle des Hirten, dessen prophetische Popstar-Erscheinung Erath auch mit dionysisch-diabolischen Züge ausgestaltet hatte.

Im Orchestergraben entfesselte der einstige Generalmusikdirektor und künstlerische Leiter der Oper Frankfurt, Sylvain Cambreling, spannungsreiche Klangfluten, die vom kühl choralen Einstieg über die süffigen, orientalischen Melismen Roxanas bis hin zum überwältigenden C-Dur-Schlusspanorama reichten. Großer, einhelliger Jubel belohnte alle Beteiligten für ihre außergewöhnlichen Leistungen.

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