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Komische Oper Berlin bekommt 2022 neue Intendanz

Der Intendant und Chefregisseur der Komischen Oper Berlin, Barrie Kosky, lässt seinen Vertrag im Sommer 2022 auslaufen. Nach dann zehn Jahren wolle er wieder als freischaffender Künstler arbeiten, sagte der Australier am Donnerstag in Berlin. Als Ko-Intendanten sollen dann die Geschäftsführende Direktorin Susanne Moser und der Operndirektor Philip Bröking die Leitung übernehmen.

Leitungsteam Komische Oper Berlin

Leitungsteam Komische Oper Berlin

"Niemand kennt das Haus besser als sie", erklärte Kosky bei der Vorstellung seiner Nachfolger. Moser und Bröking seien "die richtigen Personen, um die Komische Oper durch die herausforderungsvollen Exiljahre zu führen". Ab der Spielzeit 2022/23 wird das Stammhaus für voraussichtlich fünf Jahre generalsaniert, und das Ensemble muss in andere Spielstätten ausweichen. Kosky bleibt der Komischen Oper in dieser Zeit als Hausregisseur mit jährlich zwei Inszenierungen erhalten.

"Die Komische Oper Berlin ist mit der prägenden Handschrift von Barrie Kosky und mit Beständigkeit im Leitungsteam, jedoch mit neuer Rollenverteilung für die Zukunft gut aufgestellt", erklärte Moser. "Die Anforderungen an eine moderne Theaterleitung - zumal in Zeiten einer Generalsanierung - sind dermaßen komplex, dass es mehr als verständlich ist, wenn ein Künstler wie Barrie Kosky sich nach zehn herausfordernden Jahren wieder hauptsächlich seiner Kunst widmen möchte", fügte Bröking hinzu. Auch als Ko-Intendanten werden beide ihre bisherigen Funktionen, die sie seit 2005 ausüben, fortführen.

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