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Recital Daniil Trifonov

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«Wien, ach Wien»

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Ohne Berührungsängste verbindet das Septett heimische Volksmusik mit weltmusikalischen Elementen.

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Anna Fedorova

Anna Fedorova im aktuellen Interview.

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Heather Engebretson begeistert als "Madama Butterfly"

Bravochöre brandeten Heather Engebretson entgegen, als sie am Sonntagabend nach ihrem überragenden Debüt von Puccinis "Madama Butterfly" an der Frankfurter Oper allein vor den Vorhang trat. Ihre tief bewegende Verkörperung der japanischen Geisha Cio-Cio-San, der sie mit mutigem Körper- und Stimmeinsatz tragische Größe verlieh, ließ niemandem im vollbesetzten Opernhaus kalt.

"Madama Butterfly"

"Madama Butterfly"

Die bewusst reduzierte, japanischen Exotismus aussparende Inszenierung von R. B. Schlather und Bühnenbildner Johannes Leiacker hob die darstellerischen Qualitäten der US-amerikanischen Sopranistin umso stärker hervor und bot in ihrer minimalistischen Strenge einen lebhaften Kontrast zum Dirigat Antonello Manacordas. Der hatte sich bei seinem Puccini-Debüt hörbar mit forensischer Genauigkeit in die Partitur vertieft und lieferte eine ungewöhnlich intensive Interpretation voll seltener Farben aus dem Orchestergraben.

Großen Applaus ernteten auch die Ensemblemitglieder Domen Krizaj als mitfühlender Konsul Sharpless, Mezzosopranistin Kelsey Lauritano in der Rolle der treuen Dienerin Suzuki und der wuchtige Onkel Bonze von Kihwan Sim. Heiratsvermittler Goro, den Hans-Jürgen Lazar mit maliziöser Schmierigkeit ausstattete, zog als böser Clown überzeugend die Fäden. Großen Achtungsapplaus erntete Vincenzo Costanzo, der als Pinkerton kurzfristig für den erkrankten Evan Leroy Johnson eingesprungen war, während Regisseur Schlather einige Buhs einstecken musste.

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