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FestivalGuide 2020

FestivalGuide 2020

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Ji Eun Park, Klavier

Ji Eun Park, Klavier

Sonntag, 12. Juli 2020 | 18:00 Uhr | Business Park Langenthal (CH)

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Aktuelles Interview

Patrick Demenga

Patrick Demenga im aktuellen Interview.

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"Hänsel und Gretel" meistgespielte Oper

"Hänsel und Gretel" von Engelbert Humperdinck ist die meistgespielte Oper in Deutschland, Österreich und der Schweiz. In der Saison 2017/18 gab es in den drei Ländern 37 Inszenierungen (davon 34 in Deutschland) und 254 Aufführungen (Deutschland: 239). Das geht aus der Werkstatistik hervor, die der Deutsche Bühnenverein am Dienstag veröffentlicht hat.

Marc Grandmontagne

Marc Grandmontagne

Am häufigsten aufgeführt wurde "Die Zauberflöte" von Wolfgang Amadeus Mozart - 329 Mal in allen drei Ländern zusammen, davon 286 Mal in Deutschland. Mit 518.164 Zuschauern zog Georges Bizets "Carmen" das meiste Publikum an (Deutschland: 129.643), gefolgt von der "Zauberflöte" mit 327.619 Gästen (in Deutschland Spitzenreiter mit 277.510 Besuchern). Auf den weiteren Plätzen liegen Giacomo Puccinis "Tosca", Giuseppe Verdis "La Traviata" und Richard Wagners "Der fliegende Holländer".

Die erfolgreichste zeitgenössische Oper (Uraufführung nach dem 01.01.1945) war wie im Vorjahr Benjamin Brittens "Death in Venice" mit 14.589 Besuchern (Deutschland: 9.029). Bei den Uraufführungen zog "Vespertine" der dänischen Künstlergruppe Hotel Pro Forma die meisten Zuschauer an (7.031), gefolgt von Arnulf Herrmanns "Der Mieter" (6.129). Der Komponist mit dem größten Publikum war Verdi (1813-1901) mit 754.438 Menschen (Deutschland: 583.717), die 880 Aufführungen (713) von 118 Inszenierungen (98) erlebten.

Unter den 321 Komponisten, deren Opern 2017/18 aufgeführt wurden, sind den Angaben nur 18 Frauen. Demgegenüber gebe es im Schauspiel 23 Prozent Autorinnen. "Diese Zahlen zeigen, dass es noch ein weiter Weg ist, bis gesellschaftliche Veränderungen in den Spielplänen der Theater auftauchen", erklärte der Geschäftsführende Direktor des Deutschen Bühnenvereins, Marc Grandmontagne. Das gelte sowohl für die Geschlechtergerechtigkeit wie für das Zugehen der Theater auf neue Publikumsschichten und den Umgang mit enttäuschten Abonnenten. "Eine Weiterentwicklung der Theaterspielpläne wird unumgänglich sein."

Für die Statistik wurden die Angaben von 464 Theatern (davon aus Deutschland 386) ausgewertet. Die Häuser haben in der Spielzeit 2017/18 knapp 27,5 Millionen Zuschauer (Deutschland: knapp 23 Millionen) angezogen.

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