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Festival zum 100. Geburtstag von Mieczyslaw Weinberg

Mit einem einwöchigen Festival erinnert das Jewish Chamber Orchestra Munich (JCOM) an Mieczyslaw Weinberg. Zum 100. Geburtstag des russischen Komponisten jüdisch-polnischer Herkunft erklingen Orchesterwerke, Kammermusik und eine Oper, teilte Orchesterchef Daniel Grossmann am Mittwoch in München mit.

Jewish Chamber Orchestra Munich

Jewish Chamber Orchestra Munich

"Mieczys?aw Weinberg zählt für mich zu den großen Komponisten des 20. Jahrhunderts", erklärte der Gründer und künstlerische Leiter des JCOM. "Sein vielseitiges und komplexes Werk ist in seiner Bandbreite bis heute weitgehend unentdeckt geblieben." Mit dem neuen Festival wolle er Einblick in die reiche musikalische Hinterlassenschaft Weinbergs geben und eine neue Bühne für ihn schaffen.

Zur Eröffnung des Festivals am 20. Mai moderiert Grossmann ein Kammerkonzert im NS-Dokumentationszentrum München. Einer der Höhepunkte ist die Aufführung der einaktigen Kammeroper "Lady Magnesia" in den Münchner Kammerspielen. Am Beispiel des 1957 entstandenen Melodrams "Die Kraniche ziehen" wird Weinbergs filmkompositorisches Schaffen beleuchtet.

Von Weinberg (1919-1996) sind 154 Werke erhalten, darunter 22 Symphonien, vier Kammersymphonien, sechs Opern sowie Ballette, Film- und Zirkusmusik. Aufgrund seiner jüdischen Herkunft floh der Komponist vor den Nazis aus seiner Heimat Polen in die Sowjetunion, wo er während der Stalin-Herrschaft verfolgt wurde. Lange stand er im Schatten seines Freundes Dmitri Schostakowitsch, obwohl dieser ihn förderte.

Das 2005 als Orchester Jakobsplatz München gegründete Ensemble hat sich vor einem Jahr in Jewish Chamber Orchestra Munich umbenannt. Anfangs widmete es sich vor allem der Wiederentdeckung vergessener jüdischer Komponisten. Inzwischen widmen sich die Musiker zunehmend zeitgenössischen Ideen und vergeben Kompositionsaufträge.

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