Konzert-Tipp

Vienna meets Lucerne

Vienna meets Lucerne

Do, 7. März 2019, 19.30 Uhr, KKL Luzern

Festival Strings Lucerne, Daniel Dodds; mit Solisten der Wiener Philharmoniker und Präsentation der Stradivari "Sellière".

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Robert Levin & Sir Roger Norrington

Robert Levin & Sir Roger Norrington

Di, 5. und Mi, 6. März 2019, 19.30 Uhr, Schauspielhaus Zürich, Pfauen

Robert Levin (Klavier), Sir Roger Norrington (Ehrendirigent), Zürcher Kammerorchester

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"Bilder einer Ausstellung" mit Saxophonistin Asya Fateyeva

"Bilder einer Ausstellung" mit Saxophonistin Asya Fateyeva

Donnerstag, 28. Februar 2019, 19.30 Uhr, Martinskirche Basel
Asya Fateyeva, Saxophon
Stuttgarter Kammerorchester
Matthias Foremny, Leitung
Werke von Glasunow, Rachmaninoff und Mussorgsky.

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Jeremiah

Jeremiah

So, 24. Februar 2019, 19.30 Uhr, Fraumünster, Zürich

David Orlowsky (Klarinette), SingerPur

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Höfele ist Trompeter der Stunde

Höfele ist Trompeter der Stunde

Mittwoch, 27. Februar 2019, 19.30 Uhr, Volkshaus Basel, Unionsaal
Simon Höfele, Trompete
Kärt Ruubel, Klavier
Werke von Charlier, Enescu, Ravel und weiteren.

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Aktuelles Interview

Angela Gheorghiu

Angela Gheorghiu im aktuellen Interview.

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David Zinman im Interview

David Zinman

David Zinman ist Chefdirigent und Künstlerischer Gesamtleiter des Tonhalle-Orchester Zürich seit der Saison 1995/96. Als Gastdirigent dirigiert er auch immer wieder die renommierten amerikanischen Orchester und gastiert in Europa regelmässig bei den Berliner Philharmonikern, beim Concertgebouw Orchester Amsterdam, beim Londoner Philharmonia Orchestra, den Münchner Philharmonikern sowie dem Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks.

Classicpoint.ch: Wann und warum haben Sie sich entschieden, Dirigent zu werden?
Eigentlich bereits zu Schulzeiten. Als ich 14 war, hatten wir in der Schule einen Dirigenten und – auch wenn das etwas überheblich klingen mag – wusste ich schon da, dass ich das besser können würde!

Sie dirigieren seit über 40 Jahren. Was hat sich bei Ihrem Dirigieren in dieser Zeit geändert?
Ich weiss mittlerweile genau, was ich tue, entsprechend kann ich das Ganze gut kontrollieren.

Wenn Sie Ihr Leben nicht hauptsächlich in Europa sondern in Amerika gelebt hätten, was denken Sie wäre im Bezug auf Ihre Dirigiertätigkeit anders geworden?
Durch die Auseinandersetzung mit einer Vielzahl an Interpretationen verschiedenster Orchester aus ganz Europa bin ich zu einem besseren Musiker geworden. Wäre ich in den USA geblieben, wäre meine Ausrichtung vielleicht ein bisschen einseitiger geblieben.

Sie arbeiten bereits seit 1995 als Chef des Tonhalle-Orchesters Zürich. Wie sehen Sie die Entwicklung des Orchesters in dieser Zeit?
Ich glaube, jeder würde mir zustimmen, wenn ich sage, dass das Tonhalle-Orchester Zürich sich stets gesteigert hat. Die Tonalität, das Zusammenspiel, die Flexibilität und Fähigkeit, sich auf die Stücke einzulassen und insbesondere der grosse Enthusiasmus und die Liebe zur Musik ist bei jedem einzelnen Mitglied zu erkennen.

Wenn Sie das Tonhalle-Orchester mit den bedeutendsten Orchestern der Welt vergleichen, wo sind da die Unterschiede?
Jedes Orchester ist anders. Es stellt sich für mich nicht die Frage desVergleichs, sondern viel wesentlicher ist doch, dass das Tonhalle-OrchesterZürich quasi zu einem Instrument wurde und mit einer Stimme spricht.

Sie haben einen Twitteraccount, sind bei Facebook und haben auch bei anderen Social Web Plattformen Accounts. Sind Sie selbst aktiv oder twittern andere für Sie?
Ja, Facebook benutze ich in der Tat ein bisschen. Und wenn ich irgendwann herausgefunden habe, wie es funktioniert, dann werd ich auch selber twittern.
 
Sie geben auch Dirigier-Meisterkurse. Was fällt Ihnen bei den jungen Dirigenten der heutigen Zeit auf, vielleicht im Unterschied zu früher?
Die jungen Dirigenten können heute aus ganz verschiedenen Quellen schöpfen: sie können auf Aufnahmen zurückgreifen, sich Konzertaufnahmen grosser Dirigenten auf DVD oder Youtube anschauen. Dies bedeutet allerdings nicht automatisch, dass sie besser sind. Wenn jemand Talent hat, bedeutet dies lediglich, dass er die Möglichkeit hat, sich schneller zu entwickeln und vorwärts zu kommen.

Was sind die wichtigsten Punkte, die Sie jungen Dirigenten mitgeben möchten am Start der Karriere?
Es ist ratsam, dass man sich zu Beginn der Karriere freundlich und respektvoll verhält. Denn, wer weiss, vielleicht trifft man Menschen auf dem eigenen künstlerischen Weg wieder und diese Menschen können, wenn Sie in Führungspositionen sind, die Laufbahn beeinflussen. Zudem sollte man mit Solisten gut umgehen, denn sie sind diejenigen, die Gutes über einen selbstverbreiten werden.

Wenn Sie auf Ihre lange Karriere zurückblicken, welche Augenblicke werden Sie nie vergessen?
Eigentlich schaue ich nicht zurück. Ich glaube, der wichtigste Moment ist derjenige, der morgen kommt. Es dreht sich immer alles um die Zukunft.



Interview von Florian Schär | Classicpoint.ch | 07.02.2012
Foto: Priska Ketterer

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