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Daniel Hope wird Intendant des Gstaad Festivals

Der Geiger Daniel Hope übernimmt die künstlerische Leitung des Gstaad Menuhin Festivals. Der 50-Jährige wurde vom Verwaltungsrat einstimmig zum neuen Intendanten gewählt, wie die Veranstalter in einer Aussendung vom Dienstag mitteilten. Hope tritt am 1. November 2025 die Nachfolge von Christoph Müller an, der das Festival nach dann 24 Jahren zum Ende der Saison 2025 verlassen wird.

Daniel Hope

Daniel Hope

Hope bringe ein weltweites Netzwerk und die notwendige Erfahrung mit, erklärte der Präsident des Verwaltungsrates, Aldo Kropf. Das sei ein großer Gewinn für das Festival und die Region Gstaad Saanenland. "Auch sein enger Bezug zum Festivalgründer Yehudi Menuhin, zu unserem Festival und zum Saanenland wird für uns außerordentlich wertvoll sein." Hope ist Menuhin (1916-1999) seit seiner Kindheit persönlich und musikalisch eng verbunden.

Mit Hope habe man einen erfolgreichen Musiker und Musikvermittler gewonnen, der das Festival weiterentwickeln und neue Publikumsschichten erreichen werde, sagte der scheidende Intendant Müller. Die erste Ausgabe unter der künstlerischen Leitung von Hope wird die 70. Saison im Jahr 2026 sein. Er freue sich außerordentlich über die Möglichkeit, mit dem Team in Gstaad die Zukunft des Festivals zu gestalten, erklärte Hope. "Hier hatte ich als Kleinkind meine erste Begegnung mit der klassischen Musik überhaupt".

Der 1973 im südafrikanischen Durban geborene Hope konzertiert seit mehr als 35 Jahren. Seit 2004 beschäftigt er sich auch mit der Leitung und Konzeption von Festivals und Konzertreihen wie beim Savannah Music Festival und dem Schleswig-Holstein Musik Festival. 2016 wurde er zum Music Director des Zürcher Kammerorchesters ernannt. Derzeit ist er künstlerischer Leiter der Frauenkirche Dresden und Präsident des Bonner Beethovenhauses.

Das Gstaad Festival begann 1957 mit zwei Konzerten, zu denen der Geiger Yehudi Menuhin den Cellisten Maurice Gendron, den Tenor Peter Pears und am Klavier Benjamin Britten eingeladen hatte.

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