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Bühnen Halle: Geschäftsführer-Vertrag nicht verlängert

Der Geschäftsführer der Bühnen Halle, Stefan Rosinski, soll nur noch bis nächstes Jahr im Amt bleiben. Sein bis 31. Juli 2021 laufender Vertrag werde nicht verlängert, teilte die Stadtverwaltung am Dienstag mit. Das habe der Aufsichtsrat der Theater, Oper und Orchester GmbH Halle (TOOH) beschlossen. "Über das weitere Vorgehen berät der Aufsichtsrat in seiner nächsten Sitzung im März", erklärte der Aufsichtsratsvorsitzende und Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos).

Stefan Rosinski

Stefan Rosinski

Zu den Bühnen Halle gehören seit 2009 die Oper, die Staatskapelle, das Neue Theater, das Puppentheater und das Thalia Theater. Rosinski wurde 2016 Geschäftsführer der TOOH. Seitdem gab es verschiedene Konflikte mit den künstlerischen Leitern, die Rosinski eine Schädigung des Betriebsklimas vorwarfen. Im Februar 2019 entschied der Aufsichtsrat, den Vertrag mit Opernintendant Florian Lutz nicht über 2021 hinaus zu verlängern. Ende Januar 2020 wurde der Vertrag mit Generalmusikdirektorin Ariane Matiakh nach knapp einem halben Jahr Amtszeit wieder aufgehoben.

Der Intendant des Neuen Theaters, Matthias Brenner, sagte dem Sender MDR Kultur, er sei froh über den Beschluss zu Rosinski: "Es ist eine Entscheidung im Aufsichtsrat gefallen, die für die TOOH Betriebsfrieden und Zukunft bedeutet", erklärte er.

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