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Bayreuther Bundestagsabgeordnete wirbt für Festspielhaus-Sanierung

Die Kosten für die Sanierung des Bayreuther Festspielhauses werden sich nach Angaben der Bundestagesabgeordneten Silke Launert (CSU) in einem niedrigen dreistelligen Millionenbereich bewegen. "Wir müssen bei der Finanzierung der Sanierung weiterkommen, um die Strahlkraft der Bayreuther Festspiele auch in Zukunft zu erhalten", sagte Launert am Donnerstag nach einem Besuch der CSU-Bundestagsabgeordneten und Vorsitzenden des Bundesfinanzierungsgremiums, Patricia Lips.

Silke Launert

Silke Launert

Die Landtagsabgeordnete Gudrun Brendel-Fischer (CSU) nahm neben dem Bund auch das Land in die Pflicht. Es müsse gelingen, über mehrere Haushaltsjahre hinweg ein Gesamtpaket für Bayreuth zu schnüren, forderte sie. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sei mit diesem Anliegen vertraut. "Er weiß, welch große Alleinstellung mit den Bayreuther Festspielen verbunden ist", erklärte Brendel-Fischer.

Ziel der Festspielleitung ist es, dass ein großer Teil der Arbeiten bis zum 150. Jubiläum des Hauses im Jahr 2026 erledigt ist. Dabei geht es Launert zufolge nicht um Luxusmaßnahmen, sondern nur um Projekte am Haupthaus, die für einen geordneten Ablauf der Festspiele dringend notwendig seien. Als Beispiel nannte sie den Technikraum, der unterirdisch zwischen Festspielhaus und der Restauration gebaut werden soll. In einem weiteren Bauabschnitt müsse vor allem sicherheitsrechtlichen Anforderungen wie Brandschutz oder Fluchtwege sowie der Barrierefreiheit Rechnung getragen werden.

Als die Sanierungsarbeiten vor einigen Jahren begannen, wurden die Kosten auf 30 Millionen Euro beziffert. Die Finanzierung tragen die Gesellschafter der Festspiel-GmbH (Bund, Freistaat Bayern, Stadt Bayreuth und Gesellschaft der Freunde von Bayreuth) sowie der Bezirk Oberfranken und die Oberfrankenstiftung. Das 1876 eröffnete Festspielhaus wurde nach den Plänen des Komponisten Richard Wagner (1813-1883) errichtet, der hier seine Festspielidee verwirklichen wollte.

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