Konzert-Tipp

Alexander Krichel - LIVE

Alexander Krichel - LIVE

15. Januar 2020 | 19:30 Uhr | Zürich

Mit 29 Jahren hat sich Alexander Krichel als eine der vielversprechendsten und intelligentesten Stimmen unter den jungen Pianisten etabliert. Nun ist der Star der Pianisten Szene zum ersten Mal in der Tonhalle zu bewundern.

Weiter...
Thomas Demenga & Camerata Zürich

Thomas Demenga & Camerata Zürich

Dienstag, 10. Dezember 2019 | 19:30 Uhr | Casino Bern

«Romantik pur im neuen Streicherklang»

Weiter...
Adventskonzert - Felix Mendelssohn

Adventskonzert - Felix Mendelssohn

Sa, 30.11.2019 | 20:15 Uhr | Einsiedeln

Sa, 07.12.2019 | 20:15 Uhr | Einsiedeln

So, 08.12.2019 | 17:00 Uhr | Zürich

Sa, 14.12.2019 | 19:30 Uhr | Bern

So, 15.12.2019 | 17:00 Uhr | Bülach

Weiter...
Sir Roger Norrington

Sir Roger Norrington

Sa, 07.12.2019, 19:30 Uhr

Tonhalle Maag Zürich

Sir Roger Norrington (Ehrendirigent), Zürcher Kammerorchester

Weiter...
Capella Gabetta

Capella Gabetta

Montag, 9. Dezember 2019 | 19:30 Uhr | Martinskirche Basel

Andrés Gabetta, Violine & Leitung | Sergei Nakariakov, Trompete

Vivaldi, Neruda, Bach

Weiter...
ZKO-Weihnachtskonzert

ZKO-Weihnachtskonzert

Do, 19.12.2019, 19:30 Uhr (CHF 20.00)

Fraumünster Zürich

André Fischer (Leitung), Eva Oltiványi (Sopran), Sonia Prina (Alt), Sascha Litschi (Bass), Zürcher Konzertchor, Zürcher Kammerorchester

Weiter...
Mikhail Mordvinov, Klavier

Mikhail Mordvinov, Klavier

13. Dezember 2019 | 19:00 Uhr | Bern

14. Dezember 2019 | 17:00 Uhr | Zofingen

15. Dezember 2019 | 18:00 Uhr | Alpnach

mit Werken von BEETHOVEN, SCHUBERT, TSCHAIKOVSKY, SKRJABIN

Weiter...

Aktuelles Interview

Alexander Krichel

Alexander Krichel im aktuellen Interview.

Zum Interview...

"Alceste" in München: Tanz mit Opernbegleitung

Was tun, wenn man eine quasi handlungsfreie Oper neu auf einer großen Bühne inszenieren möchte? Das Münchner Publikum folgte am Sonntagabend bei der Premiere von Christoph Willibald Glucks "Alceste" dem Konzept, dem Musikerensemble ein Tanzensemble an die Seite zu stellen - und ihm den Vortritt zu lassen - mit freundlichem Applaus.

"Alceste"

"Alceste"

Die Neuinszenierung an der Bayerischen Staatsoper verantwortete mit Sidi Larbi Cherkaoui gleichzeitig der Leiter der von ihm gegründeten Compagnie Eastman aus Antwerpen. In diesem Konzept nun begleiten Tänzer nahezu jede Szene mit abstrakten Bewegungsabläufen, die inhaltlich kaum Beziehung zur Handlung haben, sich jedoch auf das musikalische Geschehen einlassen. Es entsteht eine stets ästhetische, konzentrierte und hochbewegliche Bühnenkunst, die polarisieren kann. Was ist diese Produktion? Ein Tanzabend mit Opernbegleitung? Ein Zugeständnis an das an digitale Bildermassen gewöhnte Publikum, um allein den Gedanken an ein Geschehensvakuum im Kern zu ersticken?

Musikalisch war die Premiere keine spektakuläre Barockopern-Leistung. Dorothea Röschmann als Alceste im Rollendebüt am Münchner Haus ist vom Stimmtyp her deutlich zu wuchtig, mit viel Vibrato und teilweise einfach zu laut, ebenso Charles Castronovo als Admète. Mit schlanker Stimmführung überzeugte noch als ehesten Michael Nagy als Oberpriester und Hercule. Was bei dieser Produktion aber fast nebensächlich ist, denn Antonello Manacorda ist als Dirigent auch kein ausgewiesener "Alte Musik"-Spezialist und ließ Eleganz, Feinheit und Elastizität im Vergleich zu solchen Ensembles weitestgehend vermissen. Das Fazit des Abends ist eben doch: Die neue "Alceste" in München ist eine fesselnde "Eastman"-Choreografie mit Opernbegleitung.

© MH - Alle Rechte vorbehalten.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok