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37. Rheingau Musik Festival eröffnet

Mit tschechischer Romantik von Antonín Dvo?ák und Bed?ich Smetana eröffnete am Samstagabend im Kloster Eberbach die 37. Rheingau-Festivalsaison vor hochkarätiger Politikerprominenz. Der frisch beim CDU-Landesparteitag in Wetzlar als Hessen-Chef wiedergewählte Boris Rhein sprach eröffnend als Schirmherr des Festivals nicht nur von einer musikalischen "Visitenkarte in der Welt" und einem "ganz besonderen Festival in Europa". Er hatte in die festliche Zisterzienserbasilika auch seinen befreundeten CDU-Ministerpräsidenten Hendrik Wüst aus Nordrhein-Westfalen mitgebracht. Festivalgründer Michael Herrmann wiederum, im Februar 80 Jahre alt geworden, verkündete mit sichtlichem Stolz neue Rekordzahlen: 115.000 Konzertkarten der 155 Konzerte in 24 Spielstätten seien bereits verkauft.

Basilika Kloster Eberbach

Basilika Kloster Eberbach

Anschließend beeindruckte Fokuskünstler Christian Tetzlaff mit einer ungemein leidenschaftlichen Interpretation von Dvo?áks Konzert für Violine und Orchester a-Moll op-53. Bereits mit den ersten gleißenden Spitzen des eröffnenden Allegro ma non troppo nahm er die ausverkaufte Basilika im Sturm. Kongenial begleitet vom HR-Sinfonieorchester unter Alain Altinoglu gelang eine reife, atmosphärisch dichte Interpretation aus einem Guss. Nicht minder passioniert kredenzten die HR-Sinfoniker nach der Pause Smetanas berühmte Sinfonische Dichtung "Ma vlast" ("Mein Vaterland") und ernteten dafür lange stehende Ovationen.

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